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DYWIDAG-Litzenspannglieder sichern Bau der ersten LNG-Tanks im Jemen

DYWIDAG-Litzenspannglieder sichern Bau der ersten LNG-Tanks im Jemen

Exportterminal LNG, Bal Haf, Jemen

Jemen hat nicht nur eine interessante, teils sagenumwobene Geschichte, sondern auch große Erdgasvorkommen. Erste Pläne für die Ausbeutung der Gasfelder gab es bereits Ende der 90er Jahre. Der Einstieg koreanischer Firmen in die Investorengruppe, die nun als YEMEN LNG Company firmiert, sowie die weltweit gestiegene Nachfrage nach Gas, führten 2005 zur Realisierung dieser Pläne. Mit 3,7 Mrd. USD handelt es sich um das größte Investitionsprojekt des Landes.

An den stark befahrenen Schifffahrtsrouten des arabischen Meeres entsteht in Bal Haf ein Exportterminal für die Verschiffung von verflüssigtem Erdgas insbesondere nach Europa und Südkorea. Das Erdgas soll über Pipelines von den ca. 320 km entfernten Marib Block-Gasfeldern in die Anlage transportiert und hier verflüssigt werden. Für die Zwischenlagerung dieses verflüssigten Erdgases (Liquefied Natural Gas = LNG) werden zwei Tanks gebaut.

Das Konsortium TKK-DYWIDAG-DAEWOO hat Anfang 2006 mit dem Bau der beiden ersten LNG-Tanks im Jemen begonnen. Die beiden Tanks werden jeweils eine Kapazität von 140.000 m3 haben. Ihre Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant.

Da Erdgas erst bei Temperaturen ab -161° C flüssig wird, ist beim Bau von LNG-Tanks stets die Kältebeständigkeit aller verwendeten Materialien extrem wichtig. DSI hat bereits in der Vergangenheit die kryogene Eignung der DYWIDAG-Litzenspannsysteme in vielen Tests erfolgreich nachgewiesen.

Beim Bau der ersten beiden LNG-Tanks im Jemen beinhalteten die DSI-Leistungen die Lieferung der DYWIDAG-Litzenspannsysteme mit MA-Verankerungen, Typ 6809 und 6819 sowie die Lieferung von 17 t kryogener GEWI®-Stäbe St. 500/550. DSI erbrachte darüber hinaus bei insgesamt sechs Tests in München den erfolgreichen Nachweis der kryogenen Eignung der GEWI®-Stäbe und der DYWIDAG-Spannsysteme.

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