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DYWI<sup>®</sup> Drill-Hohlstabanker sichern Eisenbahnlinie in Kalifornien

DYWI® Drill-Hohlstabanker sichern
Eisenbahnlinie in Kalifornien

Der 1.277 m hohe Cajon Pass in den San Bernardino-Bergen östlich von Los Angeles ist eine wichtige Verbindung vom Los Angeles-Becken zu weiteren Regionen in den USA. Seit Beginn der amerikanischen Eisenbahngeschichte befindet sich hier auch eine viel genutzte, inzwischen zweigleisige Eisenbahnlinie. Auf den Schienen, die der BNSF (Burlington Northern and Santa Fe Railway) Gesellschaft gehören, überqueren täglich ca. 90 - 100 Züge den Cajon Pass. Die Züge transportieren hauptsächlich Fracht, die aus den Pazifikanrainerstaaten in den Häfen von Los Angeles und Long Beach ankommt und USA-weit, insbesondere nach Chicago, verteilt wird. Um die Steigungen und Kurven des Cajon Passes passieren zu können, müssen die Züge ihr Tempo stark drosseln. Diese Geschwindigkeitsreduzierung stellt ein Problem dar, da sie oftmals zu Verspätungen auf der gesamten Strecke führt.

Zur Beseitigung dieses Nadelöhrs erweitert die BNSF die bestehenden zwei Schienenstränge um einen dritten. Dieser ca. 26 km lange dritte Schienenstrang verläuft neben der Autobahn I15 zwischen Summit, nahe dem höchsten Punkt des Passes, und Keenbrook, westlich von Devore. Damit wird die Gesamtkapazität des Cajon Passes auf 150 Züge pro Tag erweitert und mehr Effizienz bei Transport und Reparaturarbeiten ermöglicht. Dieses ca. USD 80 Mio. teure Projekt ist extrem wichtig für die künftige Aufrechterhaltung eines flüssigen Frachtverkehrs, da sich das Frachtaufkommen seit 1990 bereits verdoppelt hat und auch in Zukunft ein weiterer Anstieg erwartet wird. 

Für den dritten Schienenstrang mussten Teile von Hängen abgetragen, zwei kleine Tunnel stillgelegt und einige kurvenreiche Straßen umgelegt werden. Insgesamt fielen 765.000 m³ Abraum zur Entsorgung an.

Das Projekt stellt an alle Beteiligten hohe Anforderungen, insbesondere in Bezug auf die schwierigen geologischen Verhältnisse und den Umweltschutz sowie die Bedingung, den laufenden Zugverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. 

Die abgetragenen Hänge entlang der erweiterten Schienentrasse wurden mit Betonwänden gesichert. Elf dieser Spritzbetonwände sind mit DYWI® Drill-Nägeln zusätzlich stabilisiert. Das DYWI® Drill-Hohlstabanker-System eignet sich besonders gut für den Einsatz bei beengten Platzverhältnissen und weichen Böden. Die selbstbohrenden DYWI® Drill-Hohlstabanker können mit klein dimensioniertem Bohrgerät ohne Vorbohrung eingebaut werden. Das Selbstbohren mit gleichzeitigem Bohr- und Injiziervorgang ist zudem ein großer Vorteil bei Böden, in denen unverrohrt hergestellte Bohrlöcher nicht halten würden.

DSI lieferte aus ihrem nahen Werk in Long Beach über 12.000 m Epoxid-beschichtete DYWI®  Drill-Hohlstabanker der Typen R32N und R32S inkl. Bohrkronen, Muffen und weiterem Zubehör.

Die Installation der DYWI® Drill-Hohlstabanker wird voraussichtlich im April 2008 abgeschlossen werden und der dritte Schienenstrang soll bis Ende 2008 fertiggestellt sein.

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