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DYWIDAG-Litzenanker verhindern Setzungen eines großen Einkaufszentrums

DYWIDAG-Litzenanker verhindern Setzungen eines großen Einkaufszentrums

25 Meilen südlich von Birmingham, Alabama, USA, wurde ein steiler Hang unterhalb eines großen Einkaufszentrums mit einem mechanisch stabilisierten Erdwall gesichert. Nach der Fertigstellung des Erdwalls stellte man Setzungsbewegungen am Gebäudefundament fest. Die Setzungen resultierten einerseits aus dem Gewicht des Gebäudes und andererseits aus der Instabilität des Bodens sowohl unterhalb des Gebäudes als auch hinter dem Erdwall. Das Fundament des Einkaufszentrums senkte sich dabei um beinahe 90 cm.

Der mechanisch gesicherte Erdwall wurde zusätzlich mit in drei Reihen übereinander angeordneten Ankerblöcken gesichert. Die Ankerblöcke bestanden aus ca. 3,7 x 3,7 m großen, quadratischen Ausgleichsplatten aus Spritzbeton sowie aus Fertigteilbetonplatten, die auf dem stabilisierten Erdwall eingebaut wurden. Die permanenten DYWIDAG-Litzenanker mussten mit einer zulässigen Last von ca. 1.779 kN sehr tief in den Hang reichen, um den tragfähigen Fels DYWIDAG-Litzenanker verhindern Setzungen eines großen Einkaufszentrums hinter dem Erdwall zu erreichen. Die Länge der Anker reichte von 38 m bis 61 m. Die an den Ankerblocks vorgespannten DYWIDAG-Litzenanker erzeugen Querkräfte, die den mechanisch stabilisierten Erdwall effizient sichern.

An beiden Seiten des Erdwalls brachte man in jeder Ankerreihe an jeweils einem Anker einen DYNA Force®- Sensor auf der freien Ankerlänge an. Damit der Kunde die Messungen der insgesamt 6 DYNA Force®-Sensoren selbst auswerten konnte, lieferte DSI neben dem Lesegerät auch eine detaillierte Gebrauchsanleitung.

Auf Grund der langen Ankerlängen stellte DSI eine 500 t Spannpresse mit einem Hub von 600 mm zusammen mit einem „Easy Chair”-Spannstuhl zur Verfügung. Die Spannpresse wurde werksseitig speziell angepasst, damit sie die DYWIDAG-Litzenanker mit je 12 Litzen aufnehmen konnte. Um die Installation der Keilscheiben und der Ankerköpfe zu erleichtern, verwendete man zum Sortieren der Litzen eine Fädelscheibe mit identischem Lochmuster. Zunächst wurde diese Fädelscheibe über die Litzen am Ankerende gezogen und nachfolgend die Keilscheiben und Ankerköpfe montiert. In den Bereichen, in denen kein Kran für das Einheben der DYWIDAG-Litzenanker zur Verfügung stand, stellte DSI eine Abrolltrommel zur Vereinfachung des Ankereinbaus bereit.

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