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Tunnelausbau-Produkte für Bau des Lainzer Tunnels in Wien

Tunnelausbau-Produkte für Bau des Lainzer Tunnels in Wien

Der derzeit in Bau befindliche Lainzer Tunnel ist eines der wichtigsten Bauvorhaben im Zuge des Ausbaus des Hochleistungs-Eisenbahnnetzes in Österreich. Dieser Abschnitt im Westen Wiens wird die Verbindung zwischen der Westbahnstrecke und der Südbahnstrecke sowie der Donauländebahn herstellen. Darüber hinaus erfolgt eine Anbindung der Westbahnstrecke an den Zentralverschiebebahnhof Wien Kledering. Der bisher größtenteils eingleisig geführte Anschluss der Süd- an die Westbahn wird damit künftig erheblich entlastet.

Die geplante Bahnstrecke hat eine Gesamtlänge von 12,8 km, wovon 6,5 km unterirdisch geführt werden. Von drei Startschächten ausgehend werden die Vortriebsarbeiten an dem zweigleisigen Bauwerk mit zwölf Sicherheitsausstiegen durchgeführt. Das Baulos LT 31 - Maxing erstreckt sich vom Bereich westlich des Startschachtes in der Lainzer Straße bis zur östlichen Anschlussstelle. Die Vorarbeiten am Baulos LT 31 - Maxing haben im Sommer 2005 mit der Schaffung der Baustelleneinrichtung begonnen. Die Abteufung des Startschachtes Lainzer Straße erfolgte im Januar 2006 und seit Oktober 2006 sind die Tunnelvortriebsarbeiten am Baulos in Richtung Osten im vollem Gange. Die Fertigstellung des Lainzer Tunnels ist für Ende 2011 geplant.

Die Bauarbeiten am Lainzer Tunnel sind geprägt von schwierigen Baugrundverhältnissen. So erfolgt der Tunnelvortrieb zum überwiegenden Teil durch Lockergestein. Zur erfolgreichen Durchführung sind im Bereich der zukünftigen Tunneltrasse aufwändige Grundwasserabsenkungen notwendig. Diese erfolgen, begleitet durch umfangreiche Überwachungsmaßnahmen, überwiegend durch Abpumpen des Wassers über extra für dieses Projekt errichtete Brunnen.

DSI beliefert die Baustelle LT 31 - Maxing exklusiv mit Stützmitteln sowie mit Spezialprodukten. So wird zum Beispiel das AT-Drainagesystem in kritischen Vortriebsbereichen zusätzlich zur Beherrschung des zutretenden Bergwassers eingesetzt. Die rasche und sachgerechte Herstellung der Drainagebohrungen wird durch erfahrene Techniker des AT-Teams begleitet. Zur vorauseilenden Sicherung werden Verzugsbleche und Spieße eingesetzt.

Zur Beherrschung von schwierigen Baugrundverhältnissen werden IBI – Selbstbohranker eingebaut. Der Hauptvorteil dieses Ankersystems liegt in der Möglichkeit der Durchführung von gezielten Mehrfachinjektionen über spezielle Nachverpressmuffen. Dadurch ist eine optimale Baugrundverbesserung gewährleistet.

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