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In weniger als drei Stunden quer durchs Land: Kyongbu High Speed Railway, Südkorea

In weniger als drei Stunden quer durchs Land: Kyongbu High Speed Railway, Südkorea

Seit der Eröffnung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke von Seoul nach Busan können Reisende in weniger als drei Stunden Südkorea von Norden nach Süden durchqueren. Der Korea Train Express (KTX), Südkoreas Hochgeschwindigkeitszug, orientiert sich technisch am Vorbild des französischen TGV und kann Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen.

Die Arbeiten an der neuen Strecke mit einer Gesamtlänge von 430,7 km begannen im Jahr 1992 und wurden Ende 2010 abgeschlossen. Der erste Abschnitt zwischen Seoul und Daegu wurde im April 2004 eröffnet, und am zweiten Abschnitt von Daegu nach Busan wurde bis Dezember 2010 gebaut. Nach Abschluss der Bauarbeiten hat sich die Fahrtzeit von Seoul nach Busan sogar auf 2 h 10 min. verkürzt.

Die Bauarbeiten beinhalteten auch den mittleren bzw. südlichen Streckenabschnitt an der Haltestelle Kimchon. Auf diesem Streckenabschnitt wurden die beiden Städte Kimchon (140.000 EW) und Kumi (390.000 EW) verbunden. Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt begannen im August 2008 und wurden Ende 2010 abgeschlossen. Die Haltestelle Kimchon ist in zwei Teile aufgeteilt: ein Bahnhofsgebäude und eine Schienenerweiterung. Die Streckenerweiterung besteht aus einer Hohlkastenträgerbrücke mit einer Länge von 3.780 m und 74 Einzelspannweiten von je 50 m Länge.

DSI Korea lieferte für den Bau der Hohlkastenträgerbrücke insgesamt 3.168 aktive MA-Verankerungen, Typ 22x15,2 mm und 1.464 externe MA-Verankerungen und trug damit zur schnellen und sicheren  Ausführung der Bauarbeiten bei. Zudem lieferte DSI Korea das für die Spannarbeiten benötigte Equipment. Auf der Baustelle wurde mit 8 Schalungen gleichzeitig gearbeitet. Bei einem Arbeitszyklus von 25 Tagen pro Spannweite konnten so die Spannarbeiten bis Mai 2010 erfolgreich durchgeführt werden.

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