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Sanierung der Talsperre Kriebstein mit 50 m langen DYWIDAG-Litzenankern

Sanierung der Talsperre Kriebstein mit 50 m langen DYWIDAG-Litzenankern

Die 9 km lange Talsperre Kriebstein liegt ca. 60 km westlich von Dresden und wurde von 1927 bis 1929 zur Stromgewinnung erbaut. Die in einem Radius von 225 m gekrümmte Gussbeton-Gewichtsstaumauer ist an der Krone 235 m lang und 34 m hoch.

Die Talsperre staut den Fluss Zschopau und erzeugt mit einem der größten Wasserkraftwerke in Sachsen mit Hilfe von drei Francis-Spezialturbinen Energie. Der Wasserspiegel hatte ursprünglich einen Normalstand von 214 m und konnte durch je vier Hochwasserüberläufe auf jeder Seite reguliert werden. Dadurch war nur ein begrenzter Hochwasserschutz gewährleistet. Um aktuellen Vorschriften zu genügen, wurde die Mauerkrone in den 90er-Jahren im Rahmen umfassender Sanierungsmaßnahmen um 1,25 m erhöht. Der Wasserspiegel hat mittlerweile einen Normalstand von 215,5 m ü. N.N.

Vor kurzem durchgeführte Nachberechnungen ergaben, dass die Talsperre nicht mehr tragfähig war. Das Bauunternehmen Max Bögl wurde mit der erneuten Sanierung des Bauwerks beauftragt, da sie im Bereich der verwendeten Ankerköpfe eine Sonderlösung vorgeschlagen hatten.

DSI lieferte für dieses Projekt Dauerlitzenanker, da die Zulassung der verwendeten DYWIDAG-Litzenanker ein Verpressen der Verankerungslänge direkt vor Ort ermöglichte. Zudem konnte DSI die Litzenanker aufgetrommelt auf die Baustelle liefern, was wiederum half, auf der Dammkrone Platz zu sparen.

Für die Sanierung der Talsperre Kriebstein lieferte DSI Königsbrunn insgesamt 24 DYWIDAG-Dauerlitzenanker mit je 22 Litzen in Längen von 50 m. Zusätzlich lieferte DSI die für das Prüfen der Anker benötigten Spannpressen und unterstützte die Baustelle mit einem erfahrenen Monteur.

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