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Erfolgreicher Einsatz des <i>GEWI</i><sup>®</sup>-Pfahl Systems unter niedrigen Raumhöhen

Erfolgreicher Einsatz des GEWI®-Pfahl Systems unter niedrigen Raumhöhen

Erweiterung des Weston Road Werks der Firma Irving Tissue Toronto, Ontario, Kanada

Irving Tissue ist einer der führenden Papiertuchhersteller Nordamerikas. Die bestehende Papierfabrik Nr. 4 des Weston Road Werks in Toronto, Ontario, wurde erweitert und benötigte hierzu neue Fundamente für eine neue, sich im Erdgeschoss befindliche, Maschine.

Die Fundamente mussten sowohl für statische als auch für dynamische Belastungen ausgelegt werden. Aufgrund der räumlich begrenzten Bedingungen, der niedrigen Einbauhöhe und des eingeschränkten Zugangsbereiches entschied sich der Bauherr die durch den Betrieb der neuen Maschine zu erwartenden Lasten mittels einer Pfahlgründung zu sichern.

Hierzu beschloss der Auftraggeber das von DSI für Pfahlgründungen prädestinierte GEWI®-Pfahl-System einzusetzen. Das GEWI®-Pfahl-System ist auch als Mikropfahl System bekannt und eignet sich speziell für den Einsatz unter beschränkten Platzverhältnissen, wie z. B. bei einer geringen Raumhöhe. Sämtliche Arbeiten mussten bei laufender Produktion rund um die Uhr, im Drei-Schicht-Betrieb, durchgeführt werden.

Jeder GEWI®-Pfahl bestehend aus einem DYWIDAG-Gewindestab, Durchmesser 57 mm, Grade 75 (St 500/550), musste zentrisch in ein 200 mm Bohrloch eingebracht werden. Auf der freien Länge der Pfähle, oberhalb der Felstragschicht, wurden die Bohrlöcher mit einer permanenten Stahlverrohrung versehen. Um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, wurden die Stäbe mit einem doppelten Korrosionsschutz versehen.

Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten wurden hierzu zwei Testanker von dem für die Pfahlgründung verantwortlichen Unternehmen Geo-Foundations Contractors Inc., Bolton, Ontario, eingebaut und erfolgreich unter Druckbelastung getestet.

Die durchschnittliche Pfahllänge betrug 28 m. Um den Einbau unter niedrigen Raumhöhen zu ermöglichen, wurden die werkseitig vorinjizierten Stäbe mit doppeltem Korrosionsschutz in Einzellängen mit je 2,5 m geliefert, die dann zur Installation im Bohrloch mit Muffenverbindungen verlängert wurden. Nach Einbau des kompletten GEWI®-Pfahls erfolgte die Injizierung und Verpressung des Hüllrohres.

Die Baumassnahme der Firma Irving Tissue im Weston Road Werk stellt ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Einsatz des GEWI®-Pfahl-Systems unter räumlich begrenzten Bedingungen dar.

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