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DYWIDAG-Litzenanker sichern eine der größten französischen Ankerbaustellen

DYWIDAG-Litzenanker sichern eine der größten französischen Ankerbaustellen

Die Autobahn A 43 führt durch den Fréjus-Tunnel, einen der drei wichtigsten Übergänge zwischen Frankreich und Italien. Die Bauarbeiten dieser Strecke in der Provinz Haute Maurienne erwiesen sich als äußerst schwierig. Die örtlichen Bedingungen sind für den Bau einer Autobahn aufgrund der geologischen und klimatischen Bedingungen sehr ungünstig. Für die Stützmauer aus verankerten Pfeilern für das Los H1-4 lieferte und montierte die DSI DYWIDAG-Litzenanker 0,62" St 1670/1860.

Für die Ankerarbeiten bestanden folgende Anforderungen:

  • Die ankerfähige Felszone wurde erst beim Bohren ermittelt, deshalb konnten die Längen der Anker erst danach bestimmt werden. Dies ergab eine Zeitspanne von Montage bis zum Einbau der Anker von nur ca. 3 Tagen.
  • Die bis zu 70 m langen DYWIDAG-Litzenanker stellten hohe Anforderungen bezüglich Transport und Lagerung dar.
  • Starke Geländebewegungen bedingten ein stufenweises Spannen der Anker. Wegen der erschwerten Zugängigkeit der Ankerköpfe wurden die Ankerarbeiten behindert.
  • Die Ankerarbeiten bestimmten den zeitlichen Ablauf des gesamten Bauprojekts.
  • Die winterlichen Bedingungen mußten bei der Organisation der Baustelle berücksichtigt werden.

Vorfertigung der Anker

Die Vorfertigung der Anker wurde in einer Werkstatt in der Nähe der Baustelle vorgenommen. Nach der durchgeführten Bohrung übermittelte die Baufirma die Längen der herzustellenden Anker. Diese wurden auf einer speziell entworfenen Kabeltrommel aufgerollt und direkt auf die Baustelle zum Einbau gebracht.

Die Herstellungsanlage umfaßte einen geschützten Raum für die Lagerung der Litzencoils, eine Maschine für das Fetten und das Verrohren der Litzen in der freien Länge der Anker, eine Montagebank und eine Hebevorrichtung für das Aufrollen der Litzenanker auf die Kabeltrommel.

Mit dieser technischen Einrichtung konnten die Anker, vor äußeren Einflüssen geschützt und wie vom Kunden gewünscht, vorgefertigt werden.

Die Baustelle

Aufgrund des komplizierten Zugangs zur Baustelle war es notwendig, ein Hängegerüst anzufertigen, mit dessen Hilfe die Anker in jeder Position und zu jeder Zeit gespannt werden konnten. Dieses Hängegerüst ermöglichte nicht nur die einfache Zugängigkeit zum Spannen, sondern auch alle Arbeiten zum endgültigen Schutz der Ankerköpfe durch erhitzte Korrosionsschutzmasse.

Die Ankerarbeiten wurden von DSI-Frankreich zwischen Mai 1998 und Dezember 1999 ausgeführt.

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