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Doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Stabanker sichern Hafeneinfahrt vor Wellen

Doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Stabanker sichern Hafeneinfahrt vor Wellen

Im Vergnügungsviertel St. Julians an der Nordostküste Maltas entstehen auf dem ehemaligen HILTON-Gelände ein neues Luxushotel und ein Appartementkomplex mit integriertem Yachthafen für Immobilieninteressenten.

Dieser Yachthafen wird künstlich geschaffen, d.h. die drei Hafenbecken werden durch Sprengung und durch Bagger mit Hydromeißel aus dem felsigen Untergrund herausgebrochen. Erst nach der Fertigstellung der Becken wird die Küstenlinie durchstoßen. Für den Schutz der Hafeneinfahrt und der Becken selbst wurde vor der Küste eine 50 m lange Mole aus Betonfertigteilen gebaut. Da diese Mole als Wellenbrecher gegen die zum Teil starken Nordost- Winde bzw. Wellen fungiert, wurde von der Hafenplanungsfirma SCIORTINO, Italien die Verankerung der Betonfertigteile auf dem Meeresgrund mit Hilfe von Ø 36 mm doppelt korrosionsgeschützten DYWIDAG-Stabankern (DCP) geplant. 240 DYWIDAGStabanker, jeder 32 m lang, halten die 24 Segmente auf dem Meeresboden. Für den kleinen, sogenannten inneren Wellenbrecher wurden zwölf weitere Anker vorgesehen.

Die Anker wurden von DYWIT, Italien im Werk vorgefertigt und vor Ort mit je zwei Muffenstößen montiert. Aufgrund der korrosionsfördernden Meerwasserumgebung mußte auf die qualitätsbewußte Montage besonders geachtet werden. Trotz des enggesteckten Zeitrahmens und der häufigen Arbeitsunterbrechungen wegen starken Seeganges konnte das Projekt termingerecht abgeschlossen werden. DYWIT stellte neben der Lieferung der werksmäßig vorgefertigten Anker den Fachbauleiter, der die Erdankerarbeiten von der Montage bis zur Abnahmeprüfung koordinierte.

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