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Einsatz von Fertigspanngliedern für Autobahnkreuz Neufahrn

Einsatz von Fertigspanngliedern für Autobahnkreuz Neufahrn

Das Autobahnkreuz (AK) Neufahrn stellt eine der zentralen Verkehrsschnittstellen im Norden der Stadt München dar. Hier trifft der um München fließende Nord-Süd-Verkehr auf die West-Ost-Tangente.

Zusätzlich ist das AK Neufahrn die Anbindung zum stetig wachsenden Münchner Flughafen. Derzeit bewältigt das Autobahnkreuz etwa 25.000 Kraftfahrzeuge pro Tag. Prognosen sehen diese Verkehrsbelastung bis zum Jahr 2020 auf ca. 38.000 Kraftfahrzeugen steigen.

Auf Grund dieser Berechnungen war es dringend nötig, das Nadelöhr grundlegend zu erweitern. Insgesamt entstanden im Laufe der Bauarbeiten fünf neue Brückenbauwerke. Zusätzlich wurden seit Beginn der Arbeiten 2009 fünf bestehende Brücken umgebaut.

Kernstück des Ausbaus am AK Neufahrn ist eine zweispurige Überführung, der sogenannte „Overfly“ über die stark frequentierte Autobahn A9, die den Verkehr aus Richtung Flughafen kommend auf die A9 Richtung Süden einführt.

Die Überführung führt in einer Höhe von bis zu 15 m über das Autobahnkreuz und besteht aus drei Spannbeton- Brücken. Die Lasten werden mit großen Widerlagern über Bohrpfähle in den Untergrund eingeleitet. Für die Widerlager der drei Rampenbauwerke wurden ca. 2.500 m³ Beton verbaut.

Für den Um- und Ausbau des Autobahnkreuz Neufahrn lieferte DSI ca. 227 t Fertigspannglieder, Typ SUSPA Systems mit MA-Verankerungen, Verbundverankerungen und Koppelstellen.

Die DSI-Leistungen umfassten neben dem kompletten Einbau der Spannglieder, 22-0.62", St 1860, 150 mm², auch das Spannen und Injizieren in den verschiedenen Brückenbauwerken gemäß DIN 1045-1 und DIN FB 102.

Die Bauarbeiten am Autobahnkreuz Neufahrn wurden Ende 2011 erfolgreich abgeschlossen.

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