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DYWIDAG-Einstabdaueranker sichern die neue Schnellstraße von Trabzon

DYWIDAG-Einstabdaueranker sichern die neue Schnellstraße von Trabzon

Eine der ältesten Städte der Welt, Trabzon an der östlichen Schwarzmeer-Küste der Türkei, erhält in einem neuen Bezirk zur Entlastung der Altstadt eine Schnellstraße, um dem wachsenden Autoverkehr gerecht zu werden.

Die Planer der erwähnten Schnellstraße haben Sorge getragen, das historische Gesicht der Altstadt möglichst wenig zu stören. Darum mußten die Verbindungswege oft über enge und unbewohnte Böschungen am Rande der Altstadt über filigrane Brücken oder mit Stützwänden abgegrenzte Trassen geführt werden. Höhere Stützwände, die teilweise als Bohrpfahlwände ausgebildet sind, werden durch um ca. 15° geneigte Fels- und Erddaueranker im rückseitigen und festen Grund verankert. Somit wird die große Biegebeanspruchung am Stützwandfundament verringert. Dieses Verfahren stellt eine bewährte und wirtschaftliche Lösung zur Hangbefestigung mit Stützwand-Konstruktion dar.

Die Ausführung der komplizierten Hangbefestigung des Bauloses 2 wurde von der Straßenbaubehörde an die türkische Firma ÖZ Insaat A.S. (ÖZ Bau A.G.) mit Hauptsitz in Ankara übertragen. Für oben genannte Fels- und Erddaueranker wurden doppelt-korrosionsgeschützte DYWIDAG-Einstabdaueranker Ø 36 mm St 835/1030 gewählt. Die reguläre Gebrauchslast dieser Anker wurde in Anlehnung an die deutsche Norm (DIN) mit ca. 500 kN ausgelegt. Zusätzlich mußten für die gelieferten doppelt-korrosionsgeschützten DYWIDAG-Einstabdaueranker – für den Bereich der Hinterfüllung – noch zusätzliche Stahlrohr-Konstruktionen gebaut werden. Damit konnten die Anker gegen herunterfallendes Füllmaterial und Steine während der Auffüllarbeiten geschützt und mögliche Beschädigungen der äußeren Kunststoff-Hüllrohre vermieden werden.

Es wurde vorerst Material für ca. 600 Sätze dieses Ankertyps mit einer Gesamtlänge von ca. 12.000 m und mit einem Gesamtgewicht von ca.100 t geliefert. Zur Zeit sind sie teilweise eingebaut. Die Einbauarbeiten für die weiteren Anker dauern noch, abhängig vom Fortschritt der anliegenden Bauten, an.

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