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Erfolgreicher Einsatz von Litzenspannsystemen im Rahmen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Brüssel-Amsterdam

Erfolgreicher Einsatz von Litzenspannsystemen im Rahmen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Brüssel-Amsterdam

Im Rahmen der Erweiterung des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes (HSL) befindet sich derzeit ein großer Streckenabschnitt zwischen Brüssel und Amsterdam im Bau.

DSI B.V. ist am Bau vieler Brücken, Viadukte und Tunnel für dieses Megaprojekt beteiligt. Einen Abschnitt des Hochgeschwindigkeitsprojektes bildet das so genannte kontinuierliche DSV-Eisenbahnviadukt bei Bleiswijk, das die Autobahn A 12 Den Haag - Utrecht überquert.

Das DSV-Viadukt besteht insgesamt aus ca. 160 Brücken in Längen von je 35 m.

DSI B.V. und Spanstaal B.V. gründeten für dieses Projekt die Arge Spancom und erhielten vom Hauptunternehmer, Arge HSL Zuid-Holland Midden, den Auftrag zur Lieferung und Einbau der Litzenspannsysteme. Der Bau der Fundamente und Pfeiler begann bereits im Jahr 2001, und das erste Brückentragwerk wurde Mitte 2002 betoniert.

Jede Brücke besteht aus je zwei 17,5 m langen Feldern. Der W-förmige Querschnitt ist insgesamt 11,5 m breit. In jedem Seitenträger wurden vier Spannglieder à 19 Litzen (15,7 mm und Grade FEP1860) mit DYWIDAG-Verankerungen MA 6819, und im mittleren Träger wurden je sechs Spannglieder à 27 Litzen mit BBR-CONA Verankerungen BC 2706 eingebaut. Da die Brücken aneinander gebaut wurden, konnten die Längsspannglieder nur von einer Seite gespannt werden. Die Anordnung der Spannglieder ermöglichte das Spannen einer Hälfte der Spannglieder an den Brückenenden. Die passiven Verankerungen liegen hinter den Lagern unterhalb der Aussparungen für die Spannanker. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse mussten hierfür kompakte Spannpressen eingesetzt werden.

Ferner wurden vier Spannglieder à 6 Litzen mit DYWIDAG-Ankerplatten SD 6805 als Quervorspannung an beiden Brückenenden verwendet.

Die Bewehrungskörbe mit Längsvorspannungsgliedern wurden auf der Baustelle vorgefertigt. Die einzelnen Käfige für Träger und Decken zwischen den Trägern wurden per LKW befördert und dort in die Schalung eingebaut, wo Querspannglieder und Zusatzbewehrung vervollständigt wurden. Drei Tage nach dem Einbetonieren (Beton B20) wurden die einzelnen Elemente bereits teilweise vorgespannt, so dass die Schalung zum nächsten Bauort gebracht werden konnte. 21 Tage nach dem Einbetonieren (Beton B45) konnten die Spannglieder vollständig gespannt und anschließend injiziert werden.

Dank der guten Zusammenarbeit konnte der Brückenbau optimiert in einem wöchentlichen Errichtungstakt durchgeführt werden. Der gesamte Überbau wurde planmäßig im Jahre 2004 fertig gestellt. Die Arbeiten wurden zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers durchgeführt.

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