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DYWIDAG-Litzenspann­glieder sichern neue Hochgeschwindigkeitsstrecke in Spanien

DYWIDAG-Litzenspannglieder sichern neue Hochgeschwindigkeitsstrecke in Spanien

Die südspanische Stadt Antequera in der Provinz von Málaga ist auf Grund ihrer Lage ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowohl in Nord-Süd-Richtung von Cordoba nach Málaga als auch in Ost-West-Richtung von Granada nach Sevilla. Auf Grund der strategischen Lage wurde hier ein wichtiger Knotenpunkt für Hochgeschwindigkeitszüge aus Madrid oder Málaga nach Granada gebaut.

DYWIDAG Sistemas Constructivos (DSC) war am Bau zweier Viadukte im Abschnitt Málaga-Granada in beiden Fahrtrichtungen beteiligt. Da das Projekt innerhalb eines sehr knappen Zeitrahmens realisiert wurde, mussten beide Viadukte zeitgleich gebaut werden. Jede Bauphase dauerte zwei Wochen. Dabei waren die Bauarbeiten immer um eine Woche zeitversetzt, damit die Arbeiten an beiden Brücken mit demselben Equipment durchgeführt werden konnten.

Für das Guadalhorce-Viadukt mit einer Länge von 380 m, das in acht Bauabschnitten errichtet wurde, lieferte DSC DYWIDAG-Litzenspannglieder, 19-0.6", mit MA-Verankerungen und Koppel stellen mit einem Gesamtgewicht von 150 t.

In jedem Bauabschnitt installierte DSC mindestens 16 Spannglieder und führte anschließend die Spann- und Injektionsarbeiten durch.

Im 490 m langen Ramal Málaga-Granada-Viadukt, das in neun Bauphasen entstand, kamen sowohl DYWIDAG-Litzenspannglieder, 37-0.6" als auch 12-0.6" mit MA-Verankerungen und Koppelstellen zum Einsatz. Pro Bauabschnitt wurden je sechs DYWIDAG-Litzenspannglieder, 37-0.6" sowie vier DYWIDAG-Litzenspann glieder, 12-0.6" eingebaut. Anschließend erfolgten die Spann- und Injektionsarbeiten.

Zudem baute DSC in den Bauabschnitten 4, 5 und 6 noch zusätzliche DYWIDAG-Spannglieder, 19-0.6", 22-0.6" und 27-0.6" mit MA-Verankerungen zur Verstärkung ein. Die verwendeten Spannglieder hatten ein Gesamtgewicht von ca. 120 t.

DSC lieferte für das Projekt außerdem GEWI®-Stabanker, Ø 25 mm, die als Gründung der Fahrleitungsmasten dienten. Die Bauarbeiten am neuen Streckenabschnitt für Hochgeschwindigkeitszüge begannen im Januar 2012 und wurden im Februar 2013 abgeschlossen.

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