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Der Lückenschluss St. Pölten-Loosdorf: Neue Hochleistungsstrecke im Donau-Korridor

Der Lückenschluss St. Pölten-Loosdorf: Neue Hochleistungsstrecke im Donau-Korridor

Die Westbahn in Österreich ist nicht nur eine der wichtigsten Eisenbahnstrecken des Landes, sondern liegt auch im so genannten Donau-Korridor von Paris nach Bratislava und ist deshalb von zentraler Bedeutung für die gesamte Europäische Union. Die Westbahn hatte in vielen Abschnitten bereits ihre Kapazitätsgrenze erreicht und wurde daher grundlegend erweitert. Ziel ist unter anderem eine Reisezeit von zwei Stunden für die Strecke Wien-Salzburg.

Eine der letzten Baumaßnahmen dieses Projekts ist der Lückenschluss St. Pölten-Loosdorf westlich von Wien. Auf einer Streckenlänge von 24,7 km entsteht eine zweigleisige Neubaustrecke für Güterzüge, die das Stadtzentrum von St. Pölten im Süden umfährt. Hier sollen künftig Geschwindigkeiten von 120 km/h erreicht werden.

So wird die neue Strecke nicht nur den Bahnhof in St. Pölten vom Durchgangs- und Güterverkehr entlasten, sondern auch die Kapazitäten im Güterverkehr beinahe verdoppeln. Der Lückenschluss wird in vier Bauabschnitten realisiert – dem Knoten Wagram, dem Abschnitt Raum St. Pölten, dem Abschnitt West und dem Knoten Rohr.

Die STRABAG AG wurde mit der Errichtung des Abschnitts West zwischen St. Pölten und Loosdorf beauftragt. Das Projekt umfasst neben Stahlbetonkonstruktionen auch Erdarbeiten, Gleisunterbauten, Straßenbauarbeiten, Entwässerungsanlagen sowie Lärmschutzmaßnahmen.

Für die Sicherung der Hänge und Böschungen in diesem Teilabschnitt lieferte DSI Österreich 820 SN-Anker, 250 kN, in Längen von 6 m. Außerdem produzierte und lieferte DSI Österreich für das Projekt 120 DYWI® Drill Hohlstabanker, Ø R32, 250 kN in Längen von 4 m, 1.945 DYWI® Drill Hohlstabanker, Ø R32, 360 kN in Längen von 2 m sowie 3.890 DYWI® Drill Hohlstabanker, Ø R32, 360 kN in Längen von 4 m zusammen mit dem passenden Zubehör.

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