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DYWIDAG-Spannsysteme verbinden Tschechien und Deutschland

DYWIDAG-Spannsysteme verbinden Tschechien und Deutschland

Zur Verbesserung der Infrastruktur und um die Ansiedlung neuer Industrien zu fördern, wurde als direkte Verbindung zwischen Prag und Chemnitz eine neue Schnellstraße gebaut. Die Baumaßnahmen beinhalteten auch eine Umfahrung der Stadt Chomutov. Auf diesem Abschnitt wurde die Hačka-Brücke in klassischer Freivorbauweise errichtet. Die Talbrücke befindet sich in einer Kurve mit einem Radius von 500 m und weist eine Neigung von 6% auf.

Die Hačka-Brücke ist 332 m lang und hat Spannweiten von 60 m + 106 m + 106 m + 60 m. Die drei filigran wirkenden Haupt- Brückenpfeiler bestehen aus jeweils zwei parallel ausgeführten Betonscheiben, die am Pfeilerkopf miteinander verbunden sind. Die Fahrbahnbreite beträgt 23 m und führt auf einer Höhe von bis zu 60 m über den Taleinschnitt.

Der DSI-Lizenznehmer für die Tschechische Republik, SM7 aus Prag, erhielt für dieses Projekt den Auftrag zur Lieferung und zum Einbau der kompletten Längs- und Querspannglieder. Für die Längsvorspannung wurde das bewährte

DYWIDAGLitzenspannverfahren mit Verbund in der Spanngliedgröße 19x0,62" mit MAVerankerungen 6819 erfolgreich eingesetzt. Die Quervorspannung erfolgte mit DYWIDAG- Litzenspanngliedern der Größe 4x0,62" mit Plattenverankerungen der Typen SD 6804 und ED 6804.

Zudem wurden die Pfeiler mit insgesamt 300 lfm DYWIDAG-Spannstäben, Ø 36 mm, vorgespannt. Die SM7 lieferte für dieses Projekt insgesamt 255 t DYWIDAG-Litzenspannglieder, 29.000 lfm Hüllrohre und ca. 300 m DYWIDAG-Stabspannglieder.

Die Brücke wurde im Oktober 2006 dem Verkehr übergeben. Seitdem ist sie Bestandteil einer der wichtigsten Entlastungsstraßen in Westböhmen mit direktem Anschluss nach Deutschland.

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