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DYWIDAG-Spannstäbe sichern grandiosen Ausblick auf den Grand Canyon

DYWIDAG-Spannstäbe sichern grandiosen Ausblick auf den Grand Canyon

Der Grand Canyon Skywalk ist die neueste Touristenattraktion im Grand Canyon West, ca. 200 km östlich von Las Vegas. Möglich gemacht hat ihn der Unternehmer David Jin aus Las Vegas zusammen mit dem Volk der Hualapai-Indianer, die an dieser Stelle Land besitzen. Die vereinten Kräfte der beteiligten Beratungs- und Ingenieurbüros sowie der bauausführenden Firmen sorgten für eine reibungslose Verwirklichung dieses spektakulären Projektes.

Bei dem neuen Skywalk, einer hufeisenförmigen, 20 m über den Canyonrand hinausragenden Aussichtsplattform, sind Boden und Brüstung aus Glas, so dass der Besucher 1.200 m über dem Colorado River zu schweben scheint.

Die Sicherheit stand bei diesem Projekt an erster Stelle. Die hufeisenförmige Glas-Stahl-Konstruktion ist für eine maximale Belastung von 35.000 t ausgelegt.

Ein Sondervorschlag der Baufirma D.J. Scheffler führte dazu, dass anstelle einfach gebohrter Fundamentpfeiler die Verankerung der Fundamente mit Mikropfählen erfolgte. Die beteiligten Ingenieure begrüßten diesen Vorschlag, da der Einsatz von Mikropfählen hierbei auch die wirtschaftlichste Lösung darstellte. Für den Einbau der Mikropfähle konnte der dafür benötigte hochfeste Zementmörtel direkt vor Ort gemischt und der Qualitätskontrolle unterzogen werden. Beim Einsatz von Betonpfählen wären erheblich größere Mengen Lieferbeton nötig gewesen. Dieser Beton wäre darüber hinaus auf Grund des weiten Transportweges bei Ankunft auf der Baustelle bereits beinahe abgebunden gewesen.

Da die Gründung in massivem ursprünglichen Sandstein erfolgte, konnten Mikropfähle mit 65 mm Durchmesser verwendet werden. DSI lieferte hierfür 1.370 m DYWIDAGSpannstäbe St 150 mit einer Bruchlast von 3.470 kN, die vor Ort zu insgesamt 108 Mikropfählen vormontiert und eingebaut wurden. Die riesigen Stahlträger für das Skelett des Skywalks wurden direkt am Rand des Canyons zusammengeschweißt und anschließend in einer so genannten »Jackand- Roll«-Aktion frei schwebend über dem Grand Canyon verankert. Die Hebung des Stahlträgers erfolgte mit dem DYWIDAG-Hubsystem mit einer Kapazität von 500 t.

Die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten bei diesem technisch äußerst anspruchsvollen Projekt ermöglicht nun allen Besuchern, die sich über den Abgrund wagen, unvergessliche Einblicke in den Grand Canyon.

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