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DYWI<sup>®</sup> Drill Hohlstäbe sichern die Zukunft der Speicherinsel in Danzig

DYWI® Drill Hohlstäbe sichern die Zukunft der Speicherinsel in Danzig

An der Flusskreuzung zwischen der Mottlau und der Toten Weichsel liegt die so genannte Speicherinsel mitten im berühmten Bernsteinviertel Danzigs. Die historische Speicherinsel war bis 1945 ein wichtiges Industriezentrum mit Anlegeplätzen und Lagerhäusern. Im Laufe der Jahre wurde die Insel aber immer mehr von den beiden Flüssen abgetragen, was neben Hangrutschungen auch zunehmende Schäden an der Ufereinfassung verursachte.

Im Zusammenhang mit der wachsenden Wirtschaft und Tourismusindustrie der Stadt gewann die Stabilisierung beider Kaiseiten und die Vertiefung der Fahrrinne entlang der Mottlau in Danzig eine immer größere Bedeutung. Für die Rückverankerung neuer Spundwände, die zur Sicherung der Kaiseiten gebaut wurden, installierte man 1.036 DYWI® Drill Hohlstabanker, Typ T76-1200, mit einer Gesamtlänge von 23.930 m. In diesem Bauabschnitt (auf der Speicherinsel) wurden die Spundbohlen in 15-17 m Tiefe eingerammt, und die Firma Energopol Szczecin installierte die DYWI® Drill Hohlstabanker in Tiefen von 17-26 m. Der Einbau erfolgte mit einem Soilmec SM-14 Bohrgerät, das mit einem Krupp HB50A-Bohrhammer ausgestattet war.

Die DYWI® Drill Hohlstäbe wurden in maximalen Längen von 3 m installiert. So wurde die Zahl der benötigten Muffen verringert und die Bohreffizienz erhöht. Am Anfang wurden die Bohrspülungen mit einer Wasser- Zementrate von 0,9 durchgeführt. Später betrug die Wasser-Zementrate 0,5, und die Bohrflüssigkeit wurde wieder zurück an die Oberfläche gespült. Die Zementsuspension wurde mit Hilfe einer Häny-Verpresspumpe und durch einen DYWIDAG-Rotations-Injektionsadapter Typ H90/T76 eingepresst.

Im Bereich der Baustelle stand Ton mit einer Überdeckung aus sandigem Schlick und Kies an. Für die Bohrarbeiten wählte man Rücklaufspülungs-Bohrkronen des Typs T76 TSB mit Durchmessern von 200 mm und 280 mm. In den tiefen Bereichen der Bohrlöcher wurden Aufweitungsbohrungen durchgeführt, um die Bohrlöcher zu reinigen und den Verbund im Übergangsbereich vom Verpressmörtel zum Boden zu verbessern.

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