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Wirtschaftlichkeit dank Innovation: Instandsetzung der George N. Wade Memorial Bridge, USA

Wirtschaftlichkeit dank Innovation: Instandsetzung der George N. Wade Memorial Bridge, USA

Die sechsspurige George N. Wade Memorial Bridge über den Susquehanna-Fluss ist ein wichtiger Bestandteil der Bundesstraße I-81 im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania. Das Bauwerk ist 1.581 m lang und entstand Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre.

Im Rahmen einer umfangreichen Inspektion stellte die Verkehrsbehörde von Pennsylvania (PennDOT) fest, dass die Bewehrung in den Pfeilertischen nicht mehr ausreichte, um die hohe Verkehrsbelastung von ca. 32.000 Fahrzeugen pro Tag aufzunehmen. PennDOT beauftragte das Bauunternehmen J.D. Eckman Inc. mit einer umfassenden Instandsetzung des Unterbaus der Brücke.

Die ursprüngliche Ausschreibung sah eine externe Vorspannung mit zehn externen, doppelt korrosionsgeschützten Spanngliedern der Stahlgüte GR150 in Durchmessern von 36 mm pro Pfeilerkopf vor. An jedem Pfeilertisch sollten außen jeweils fünf Spannglieder installiert werden, um die bereits vorhandenen acht Spannstäbe zu ergänzen, die dort bereits vor Jahren zur Verstärkung eingebaut worden waren.

DSI schlug dem Generalunternehmer eine technisch geprüfte Alternative vor, bei der lediglich sechs doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Spannglieder der Stahlgüte GR 150 in Durchmessern von 46 mm pro Pfeilertisch benötigt wurden. Durch diesen Sondervorschlag konnten der Auftragnehmer und schließlich auch der Auftraggeber, PennDOT, Material und Arbeitskosten sparen.

Der Entwurf der DSI beinhaltete eine neuartige Endverankerung, die einen vereinfachten Einbau ermöglichte. DSI entwickelte hierfür gewölbte Verankerungen aus Stahl, die an den Enden der Pfeilertische montiert wurden. Da diese Verankerungen im Gegensatz zu den Enden der Pfeilertische gewölbt sind, wurden sie mit einer eigens entwickelten, selbstaushärtenden Betonmischung verfüllt, um die benötigte Tragfähigkeit für die größeren Spannglieder zu erreichen.

Um auf Dauer eine effiziente sichere Überwachung zu gewährleisten, wurden zusätzlich DYNA Force®-Sensoren statt der ursprünglich im Entwurf vorgesehenen konventionellen Lastzellen an den Spanngliedern montiert. Mit Hilfe der DYNA Force-Sensoren können die Kräfte an den Spannstäbe jederzeit erfasst und über ein Lesegerät ausgewertet werden. Diese Technologie ist den traditionellen Prüftests weit überlegen, und aufwändige und teure Lift-Off-Tests können ersatzlos entfallen.

Die Sanierung und Verstärkung der Pfeilertische begannen im Herbst 2010. DSI-Fachleute installierten und spannten zuerst an den in Richtung Norden verlaufenden 34 Pfeilertischen doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Spannglieder. Anschließend wurden an den in Richtung Süden verlaufenden Pfeilertischen die Stabspannglieder installiert und gespannt. Die Instandsetzung und Verstärkung der Pfeiler wurde im Herbst 2011 erfolgreich fertig gestellt.

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