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DYWIDAG-Spannsysteme sichern "archäologischen Wiederaufbau" der Frauenkirche in Dresden, Deutschland

Wiederaufbau der Frauenkirche, Dresden, Deutschland

Die Dresdner Frauenkirche galt einst als das schönste städtebauliche Kunstwerk der Welt. Der Bombardierung am 13. Februar 1945 hielt die Dresdner Frauenkirche noch stand. Doch am 15. Februar 1945 sank die mittlerweile total ausgebrannte Kirche auf Grund der enormen Hitze in sich zusammen.

Um der Stadt Dresden Jahrzehnte nach dem Krieg ihr wichtigstes Wahrzeichen wieder zurückzugeben, gab die Dresdner Stadtverordnetenversammlung 1992 ihre Zustimmung zum historischen Wiederaufbau der weltberühmten Dresdner Frauenkirche. Die DSI war vom Anbeginn dieses wohl einzigartigen Bauvorhabens Lieferant und Ansprechpartner der am Bau beteiligten SPESA Spezialbau und Sanierung GmbH Nordhausen, Deutschland.

Bereits im Zuge der Aufräumarbeiten des ca. 20.000 m2 großen Trümmerberges im Jahre 1993 wurden die noch bestehenden Überreste der alten Bauwerkssubstanz mittels Spannstählen Ø 26,5 mm St 835/1030 sowie entsprechenden Vollplatten und Sechskantzahnmuttern gesichert. Ende 1994 konnte der Wiederaufbau der Kirche beginnen.

Hierzu lieferte DSI größere Mengen Stabstahl Ø 26,5 mm und Ø 32 mm St 835/1030 zur statisch-konstruktiven Sicherung der Kellergewölbe der Unterkirche. Im Laufe des weiteren Baufortschrittes der Kirche lieferte DSI umfangreiches Material, wie zum Beispiel zahlreiche Spannglieder mit Verbund aus DG-Stahl Ø 26,5 und 32 mm in St 835/1030. Dabei beschränkte sich die Leistung nicht nur auf die Lieferung der Spannglieder, sondern umfasste gleichzeitig auch die umfassende technische Beratung des verantwortlichen Planungsbüros, der bauausführenden Firma sowie zum Teil auch die notwendigen Spannarbeiten vor Ort.

Darüber hinaus kamen unter anderem im Bereich der Anschlüsse zwischen den Gewölbebögen und den Pfeilern der Kirche in größerem Umfang verzinkte GEWI® Stähle Ø 50 mm zum Einsatz. Auch hier übernahm DSI erfolgreich die Ausführung der Spannarbeiten, welche sich durch die spezielle Charakteristik des Naturprodukts Sandstein und den extrem hohen Anforderungen an das Bauwerk recht anspruchsvoll gestalteten.

Als letzte große Herausforderung erwies sich der Einbau von Dauereinstabankern zur Sicherung der Laterne (der turmartige Aufsatz mit Fenstern über dem Opaion der äußeren Kuppel der Frauenkirche), welche nunmehr den Bereich der Aussichtsplattform der Dresdner Frauenkirche bildet. In jede der vier Laternensäulen wurden vier Dauereinstabanker eingebaut, die eine Gesamtlänge von bis zu elf Metern aufweisen. Für die entsprechenden Spannarbeiten stellte die DSI die notwendige technische Ausrüstung zu Verfügung.

Das Kirchenbauwerk wurde im Juli 2004 fertig gestellt. Nach Abschluss des Innenausbaus wurde die wiedererbaute Dresdner Frauenkirche am 30. Oktober 2005 feierlich geweiht.

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