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Ungewöhnliche Anwendung von DYWIDAG-Schalungsankern in Prag

Ungewöhnliche Anwendung von DYWIDAG-Schalungsankern in Prag

Mitte August des Jahres 2002 hat das sogenannte Jahrhundert-Hochwasser auch Prag heimgesucht. Die Moldau führte bis zu 6.000 m3 Wasser pro Sekunde – der höchste Wert, der je in der Geschichte Prags gemessen wurde.

Zum Schutz der Bevölkerung wurde Hochwasser-Alarm ausgelöst, ganze Stadtteile evakuiert, Autos abgeschleppt und große Schiffe, die als schwimmende Restaurants in der Moldau fest verankert sind, wurden zusätzlich mit Seilen an Panzern befestigt, um nicht von den Fluten abgetrieben zu werden.

Entlang des Moldau-Ufers auf Höhe der Karlsbrücke wurden schnellstmöglich mobile Schutzwände montiert. Diese Alu-Schutzwände in Sandwichbauweise (Aluminium und Gummi) wurden mit DYWIDAG-Schalungsankern verbunden, abgedichtet und mit Ankermuttern gesichert.

Der DSI-Lizenznehmer in der Tschechischen Republik, die Firma SM 7 A.S. Prag, lieferte die Ankerstäbe in Ausführung 15 F verzinkt an den Hersteller der Alu- Schutzwände. In der kritischen Nacht vom 13. auf 14. August 2002 erreichte der Pegel einen Stand, der nur noch 10 cm unterhalb der Schutzwandoberkante war. Durch diese ungewöhnliche Anwendung haben DYWIDAG-Schalungs- anker zur Rettung des historischen Prager Altstadtrings beigetragen.

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