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DYWIDAG-Spannglieder sichern schwimmenden Wellendämpfer in Flushing Bay

DYWIDAG-Spannglieder sichern schwimmenden Wellendämpfer in Flushing Bay

Zum Schutz des Yachthafens in der New Yorker Bucht Flushing Bay mußte ein neuer Wellenbrecher gebaut werden. Weil der Meeresboden im Hafen weich und der schiffbare Bereich begrenzt ist, wählte man ein Verankerungssystem aus auskragenden Stahlrohrpfählen, das in der Lage sein mußte, im weichen Grund die auftretenden Kräfte aufzunehmen, um eine Anpassung der schwimmenden Konstruktion an den Wasserspiegelwechsel zu ermöglichen und ein Abdriften derselben zu verhindern. Um die Anforderungen hinsichtlich Konstruktion und Leistung zu erfüllen, entschied man sich für ein kastenförmiges, ausgeschäumtes Bauwerk aus Fertigteilen. Der 503 m lange Wellendämpfer wird in drei Phasen gebaut, wobei der erste Bauabschnitt von 293 m Länge im März 1996 fertiggestellt wurde. Der zweite und der dritte Bauabschnitt werden in einer späteren Phase ausgeführt.

Der schwimmende Wellendämpfer besteht aus mehreren Betonelementen von 2,4 m Breite, 1,3 m Tiefe und 12,2 m Länge, die vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort zu drei jeweils 97,5 m langen Konstruktionen verbunden wurden. Zur Sicherstellung einer dauerhaften Schwimmfähigkeit wurden die Elemente als dünnwandige Betonkästen mit Styroporfüllung konzipiert. Durch die Vorspannung erhält der Wellendämpfer die nötige Wasserdichtheit und Festigkeit.

Jedes Element ist mit Spanngliedern in Längsrichtung vorgespannt: an der Bodenplatte und den Seitenwänden sind dies im Spannbett vorgespannte Litzen, an der Deckenplatte DYWIDAG-Monolitzenspannglieder 0,5".

Der Wellendämpfer besteht aus zwei Reihen von vorgefertigten Elementen, die versetzt nebeneinenader angeordnet sind. In Abständen von 6,1m stoßen die Fertigteile stumpf aneinander. Die Lastübertragung von einer Einheit auf die danebenliegende erfolgt durch Querspannglieder. Hierzu werden zwei DYWIDAG-Stabspannglieder Ø 32 mm (St 835/1030, gr 150) verwendet, die beidseits des Stumpfstoßes in Rohren Ø 102 mm eingesetzt sind. Die Spannglieder sind so konstruiert, daß sie dem Zusammenwirken aller auftretenden Belastungen (d.h. horizontalen und vertikalen Biegemomenten sowie Torsionskräften) standhalten. Die vertikalen Schubkräfte zwischen den Fertigteilreihen werden durch Scherverbindungen übertragen. Die gewellte Betonoberfläche an der Innenseite der Scherverbindung sorgt nach dem Füllen mit Epoxidharzmörtel für einen dauerhaften Verbund. Die Vorspannung erfolgte in zwei Schritten: ein Teil der Vorspannkraft wurde zunächst auf die Neoprenlager und Dichtungen eingetragen, um die Scherverbindung zum Verpressen abzudichten. Nach dem Abbinden der Epoxidharzmörtel-Füllung wurde dann die volle Vorspannkraft eingeleitet.

Für eine lange Lebensdauer des schwimmenden Wellendämpfers sorgen das Vorspannen der einzelnen Elemente und der Einsatz von leistungsfähigem Beton mit günstigem Wasser-Zement-Faktor, die Verwendung von Kalziumnitrat als Korrosionsinhibitor und die Verwendung verzinkter oder epoxibeschichteter schlaffer Bewehrung. Die einzelnen Spannglieder sind mit gerippter DYWIDAG PVC-Verrohrung Ø 65 mm umhüllt, die wiederum mit Zementmörtel verfüllt ist. Die Ankerenden mit den Verankerungsplatten und Ankermuttern sind in Auflagertaschen eingelassen und mit DYWIDAG-PTI-Mastix- Korrosionsschutz versehen.

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