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Nordamerikas größte Baugrubensicherung mit DYWI<sup>®</sup>-Drill Hohlstabankern: Das Concord Pacific-Projekt in False Creek

Nordamerikas größte Baugrubensicherung mit DYWI®-Drill Hohlstabankern: Das Concord Pacific-Projekt in False Creek

Beeindruckende Aushub- und Baugrubensicherungsarbeiten wurden in False Creek, Vancouver, ausgeführt, um Platz für drei Wohn- und Geschäftsgebäude zu schaffen. Diese Bauarbeiten sind die erste Ausbaustufe des Großprojekts Concord Pacific Place, das die Erschließung von über einer Million m2 zu bebauender Fläche in den nächsten acht bis zehn Jahren vorsieht. In der 110.000 m3 großen Baugrube wurden 1.200 DYWI®-Drill-Injektionsbohranker zur Sicherung der Spundwände eingesetzt.

Die Größe der Baugrube, der enge Bauzeitplan und die Bodenbedingungen waren für die Wahl dieses Ankers maßgeblich. Mit dem DYWI®-Drill-Ankersystem ist es möglich, Verankerungen in weichen, unstabilen Böden einzubauen, ohne die herkömmlichen Bohrmethoden mit Verrohrung einzusetzen. Bei dem Concord Pacific-Projekt besteht der Boden aus Geschiebemergel mit hohem Grundwasserspiegel.

Das DYWI®-Drill-Ankersystem ermöglicht, in einem Schritt Anker zu bohren und einzusetzen und gleichzeitig Zementmörtel durch das Innere der selbstbohrenden Ankerstange zu verpressen. Eine „verlorene“ Kreuzschneidenbohrkrone am Ende der Ankerstange bohrt mit Drehschlaghammer-Antrieb die Ankerstange durch das Loch in der Spundwand in den Boden. Die Bohrung wird geneigt ausgeführt. Nach drei Tagen der Aushärtung des Zementmörtels werden die R38 Anker (Ø 38 mm) auf 300 kN belastet. Die Länge der Anker bewegt sich von 9 bis 24,3 m. Ihre Last wird auf den unterhalb liegenden harten Mergelboden aufgebracht. Die DYWI®-Drill-Anker haben eine 6 m lange zementverpreßte Verbundlänge, werden typischerweise in 3 m Abschnitten geliefert und auf der Baustelle zur gewünschten Ankerlänge zusammengekoppelt.

Durchschnittlich wurden täglich 180 bis 300 m Anker gebohrt. Diese erstaunlich hohe Produktivität wurde erreicht, indem die herkömmliche Bohrmethode mit Verrohrung durch die DYWI®-Drill-Methode ersetzt wurde. Das Produktionstempo kann bis zu fünf Mal höher sein als bei der Bohrmethode mit Verrohrung. Außerdem ist es sehr einfach, das DYWI®-Drill-Ankersystem einzubauen, da sehr leichte und wendige Bohrmaschinen eingesetzt werden.

Die Aushub- und Baugrubensicherungsarbeiten wurden in nur 8 Wochen zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers beendet.

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