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Erster Einsatz von Reibrohrankern in spanischen Bergwerken

Erster Einsatz von Reibrohrankern in spanischen Bergwerken

Das El Valle-Boinás/Carlés-Bergbauprojekt liegt im 45 km langen und 4 km breiten Goldgürtel Rio Narcea in Nordspanien in der Nähe der Hafenstadt Avilés. Bereits vor ca. 2.000 Jahren bauten die Römer in dieser Region Gold ab, und bis heute wurden die Goldvorkommen mit Unterbrechungen immer wieder genutzt. Dabei wurde zunächst im Tagebergbau gearbeitet – erst seit 2004 findet der Abbau auch untertage statt.

Der Betreiber der beiden Bergwerke El Valle und Carlés, Kinbauri España, baut seit einiger Zeit an beiden Standorten die Gold- und Kupfervorkommen im Untertagebau ab. Um einen sicheren Abbau zu gewährleisten, beauftragte das Unternehmen DSC Spanien mit der Stabilisierung der Bergwerksstollen.

Zu diesem Zweck lieferte DSC zum ersten Mal Reibrohranker aus der Produktion von DSI Chile. Dabei kamen 2,4 m lange Reibrohranker mit Wandstärken von 2,2 mm in Durchmessern von 39,5 mm zum Einsatz. Zudem lieferte DSC auch Ankerplatten in Größen von 150 x 150 x 4 mm. Insgesamt wurden aus Chile bisher 4.160 Reibrohranker geliefert.

Die DSI-Reibrohranker ermöglichen eine einfache und schnelle Installation, die sowohl manuell als auch automatisiert durchgeführt werden kann. Die Anker erreichen sofort nach dem Einbau ihre volle Tragkraft und sind unempfindlich gegenüber Gebirgsverschiebungen.

Bei einer geplanten Betriebsdauer von 15 Jahren liegt der voraussichtliche jährliche Verbrauch der beiden Bergwerke bei 36.000 Reibrohrankern. Dank der effizienten Zusammenarbeit von DSC und DSI Chile kann der Betreiber den Abbau unter sicheren Bedingungen fortsetzen.

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