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DSI-Glasfaserstäbe sichern Goldmine in Kanada

DSI-Glasfaserstäbe sichern Goldmine in Kanada

Das Williams Operating Corporation Bergwerk in Ontario gehört zu den größten Goldproduzenten in Kanada. Das Erz wird hier sowohl im Tage- als auch im Untertagebau gefördert.

Die Betreiber des Bergwerkes konsultierten DSI bezüglich einer effektiven Absicherung eines ansteigenden Flözbetriebs. Die Goldförderung erforderte spezielle Maßnahmen. Die Sicherungsinstrumente sollten bei den Bohr- und Sprengarbeiten keine metallischen Ablagerungen in der Erzmasse hinterlassen, um die Aussonderung des Goldes nicht zu beeinflussen. DSI empfahl daher die Verwendung von Glasfaserstäben. Diese bieten die geforderte Stabilität, korrodieren nicht und werden bei den Bohrund Sprengarbeiten soweit zersetzt, dass die sehr geringen Rückstände die Goldauswaschung nicht beeinträchtigen.

Im Januar 2007 hat DSI erfolgreich DSI-Glasfaserstäbe in Längen von 4,23 m und Durchmessern von 22 mm im Williams Operating Corporation-Untertagebergwerk eingebaut.

Der Einbau der DSI-Glasfaserstäbe erfolgte hierbei wie folgt:

  • Die Vorbohrung der 4,18 m tiefen Löcher wurde mit einem pneumatischen Bohrgerät durchgeführt. Die Bohrlöcher wiesen einen Durchmesser von 33 mm auf. Für die Bohrarbeiten wurden gemäß dem Bohrfortschritt Stahlbohrgestänge mit »Wing«-Bohrkronen in Längen von 0,6 -4,18 m verwendet.
  • Anschließend wurden in das Ende des Bohrlochs eine 30 mm dicke und 60 cm lange Kunstharz-Patrone mit extrem schnell aushärtendem (0-30 Sekunden), dünnflüssigem Kunstharz eingebracht. Im Anschluss daran wurden nacheinander weitere drei Kunstharz-Patronen mit hochfestem, in 5-6 Minuten aushärtendem, dünnflüssigem Kunstharz in das Loch eingeführt und unterstopft.
  • In die vorbereiteten Bohrlöcher wurden nun die DSI-Glasfaserstäbe von Hand in das Bohrlochende eingeschoben. Für den abschließenden maschinellen Einbau wurde bei der Bohrvorrichtung ein spezieller Drehaufsatz verwendet. Der achtkantige Drehaufsatz mit 19 mm Kantenlänge wurde von DSI auf einen speziellen Adapter aufgeschweißt. Die drehende Bewegung führte dazu, dass die Glasfaserstäbe komplett mit Kunstharz umschlossen waren. Dies konnte an der Manschette des Bohrgeräts visuell kontrolliert werden.

Die Betreiber des Williams Operating Corporation-Bergwerks zeigten sich sehr zufrieden mit dem von DSI durchgeführten Einbau der Glasfaserstäbe und der dadurch erzielten Sicherung ihres Flözbetriebs.

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