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Hochwasserschutz mit <i>GEWI</i><sup>®</sup> <i>Plus</i>-Ankern: Wildwasser-Seilsperre bei Bruneck

Hochwasserschutz mit GEWI® Plus-Ankern: Wildwasser-Seilsperre bei Bruneck

Der Ort Bruneck in Südtirol liegt in einem Talkessel unterhalb der Rienzschlucht. Um die Stadt bei Hochwasser vor Treibholz und Geröll zu schützen, beschloss die Autonome Provinz Bozen neben dem Bau eines Wildholzrechens östlich von Bruneck auch die Errichtung einer neuen Seilsperre in der Rienzschlucht.

Für die 7 m hohe Wildwasser- Seilsperre mussten neun je 50 m lange Stahlseile quer über das Flussbett der Rienz gespannt werden. Dafür wurden zwei Stützwände auf beiden Seiten des Flussbetts, an denen die Seile befestigt wurden, mit Dauereinstabankern im tragfähigen Fels rückverankert. DYWIT lieferte hierfür 36 doppelt korrosionsgeschützte GEWI® Plus-Anker, Ø 75 mm, St 670/800, in Längen von 25 m.

Der Generalunternehmer Klapfer Bau stellte zunächst die Bohrlöcher für die Anker auf beiden Seiten der Flussböschung her. Anschließend wurden Federkorb-Abstandhalter im Bereich der Verbundlänge auf dem Ripprohr montiert. Danach wurden die vorinjizierten GEWI® Plus-Anker horizontal angehoben und in die Bohrlöcher eingebaut. Daran schloss sich die Primärverpressung der 12 m langen Verankerungslänge bis zum Bohrlochtiefsten mit Zementmörtel an. Zuletzt führte Klapfer Bau die Nachverpressung einige Stunden nach der Primärverpressung durch, um hohe Verankerungskräfte sicherzustellen.

Nach Montage der Ankerköpfe auf den GEWI® Plus-Ankern wurden die Anker auf 2.000 kN vorgespannt. Um langfristigen Korrosionsschutz sicherzustellen, verpresste man die Anker zudem mit Korrosionsschutzmasse und brachte auf den Ankerköpfen Schutzkappen an.

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