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Faulbehälter der Kläranlage Düren mit SUSPA-Fertigspanngliedern vorgespannt

Faulbehälter der Kläranlage Düren mit SUSPA-Fertigspanngliedern vorgespannt

Seit dem Jahr 1974 werden in Düren bei Aachen kommunale und industrielle Abwässer zusammen in einer Kläranlage des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) gereinigt. Im Jahr 2007 reinigte diese Abwasserbehandlungsanlage ca. 24 Mio. m3 Abwasser.

Im Jahr 2003 entschloss sich der Verband dazu, auf eine Ausfaulung des Klärschlamms umzusteigen. Dank der Ausfaulung wird das Schlammvolumen um ca. 30% reduziert, und der Schlamm wird stabilisiert, was die Entsorgung erheblich erleichtert. Zudem entstehen bei der anaeroben Schlammstabilisierung Gase wie Methangas, mit denen das Klärwerk ca. 70 % seines Eigenenergiebedarfs decken kann. Die Baumassnahmen begannen 2008 und wurden im ersten Quartal 2010 abgeschlossen.

Die anaerobe Schlammstabilisierung findet in drei neuen Faultürmen statt, die ein Volumen von je 6.000 m3 haben und sowohl gleichzeitig als auch einzeln betrieben werden können. Die Faultürme werden eine Jahresmenge von ca. 5 Mio. m3 Gas produzieren, was in etwa dem Strombedarf von 3.000 Haushalten und der nötigen Heizenergie für 1.000 Haushalte entspricht.

Zum Bau der Faultürme wurde zunächst eine 8 m tiefe Baugrube ausgehoben, in die ein wasserdichter Spundwandverbau eingelassen wurde, um die Baugrube wasserdicht zu machen. Die für den Bau der Faulungsanlage nötigen Pumpen- und Eindickgebäude wurden in Ortbetonbauweise ausgeführt, wodurch eine so genannte „Weisse Wanne“ entstand.

Für die drei Faulbehälter wurde die Eiform gewählt. Diese Form ist für die gleichmässige Durchmischung des Schlammes, der in den Türmen vollständig umgewälzt wird, optimal.

Die Aussenhülle der Faulbehälter wurde mit Fertigspanngliedern, Typ SUSPA-Systems, vorgespannt. Insgesamt lieferte DSI, Niederlassung Langenfeld, 108 t SUSPA Fertigspannglieder mit 6-2 bis 6-9 Litzen und das gesamte Zubehör, wie Verankerungen und Ankerplatten. Die Mitarbeiter der DSI leisteten technische Unterstützung, so dass die Spannarbeiten innerhalb des vorgesehenen Zeitplans erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

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