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Tunnel statt Erdrutsch: ACI und DSI liefern Qualitätssysteme für Umgehungsstraße

Tunnel statt Erdrutsch: DSI liefert
Qualitätssysteme für Umgehungsstraße

Qualitätssysteme von DSI für den Bau des „Devil’s Slide“-Tunnels bei Montara, Kalifornien, USA

Der kalifornische Highway 1 verläuft im Süden von San Francisco direkt an der beeindruckenden Steilküste entlang. Zwischen den Ortschaften Pacifica und Montara führt die Bundesstrasse durch eine Region, die passenderweise den Namen „Devil’s Slide“ (die Rutsche des Teufels) traÅNgt. Hierbei handelt es sich um eine geologisch äusserst instabile, von Erosion geprägte Region, in der es regelmässig zu Erdrutschen und Bergstürzen kommt.

Der Highway 1 war davon immer wieder betroffen und musste in diesem Bereich zuletzt von April bis August 2006 geschlossen werden, da die Strasse in Richtung Meer abgerutscht war und grosse Risse aufwies. Um solche Ereignisse in Zukunft zu vermeiden, begann man bereits im Mai 2005 mit dem Bau eines Doppeltunnels, der den Verkehr etwas weiter ins Inland an dieser gefährlichen Felsformation vorbeiführen soll. Die beiden parallel verlaufenden Tunnelbauwerke führen unter dem San Pedro-Berg hindurch und sind jeweils etwas mehr als 9 m breit und knapp 1,3 km lang.

DSI Underground Inc. Bristol und DSI Österreich sind an diesem Projekt mit Spezialprodukten für den Tunnelausbau beteiligt. Die Hauptmethode, die bei der Tunnelausbausicherung zum Einsatz kommt, ist die sogenannte „New Austrian Tunneling Method“ (NATM) bzw. „Sequential Excavation Method“, d.h. die Sicherung mit Gitterträgern, Felsbolzen und Spritzbeton. Der Auftraggeber beauftragte DSI aufgrund der Komplexität des Projekts mit der Produktion und Lieferung aller Stütz- und Tunnelausbausysteme. So mussten 18 verschiedene Profile von Gitterträgern zur Stabilisierung der beiden Tunnel, der Geräteräume, Querdurchgänge und Zugangsbereiche geliefert werden. Neben als Felsbolzen eingesetzten DYWIDAG Spannstäben werden insgesamt 1.531 Gitterträger-Bögen verwendet.

Das Design sieht ca. 20.000 lfm IBO-Selbstbohranker in Durchmessern von 32 mm und 38 mm vor, die äusserst flexibel an verschiedene Gebirgs-und Baugrundverhältnisse anpassbar sind. Der IBO-Selbstbohranker ermöglicht das Bohren, Versetzen und Injizieren in einem Arbeitsgang und ist somit im Vergleich zu herkömmlichen Methoden besonders effizient. Zusätzlich lieferte DSI bis jetzt ca. 3.000 selbstbohrende Rohrspiesse in Längen von je 4 m. Hier dient die Ankerstange gleichzeitig als Bohrstange, wodurch ein optimierter Gerätebedarf ermöglicht wird.

DSI liefert für den Bau der beiden Tunnelröhren ausserdem die Hüllrohrsysteme AT-114 und AT-76/DR. Das Rohrschirmsystem AT-114 dient hierbei der vorauseilenden Stützung der Tunnellaibung und verteilt die Belastungen im Vortriebs bereich längs. Das AT-Drainagesystem ermöglicht eine effiziente Hangentwässerung während der Tunnelbauarbeiten. Diese beiden Spezialprodukte sind durch den simultanen Bohrungs- und Verrohrungsprozess besonders effizient und zeitsparend.

Auch bei diesem Projekt leisteten die hochwertigen Tunnelausbauprodukte von DSI wieder einen wichtigen Beitrag zur zügigen und sicheren Durchführung der Bauarbeiten.

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