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Hangsicherung bei Devil’s Slide: DSI schützt Bundesstraße vor Erdrutsch

Hangsicherung bei Devil’s Slide: DSI schützt Bundesstraße vor Erdrutsch

Seit seiner Einweihung in den 30er Jahren wird der Highway 1 regelmässig durch Erdrutsche und Bergstürze am Devil’s Slide (wörtlich: „die Rutsche des Teufels“) bei San Francisco beschädigt. Trotzdem ist er auf Grund seiner Streckenführung direkt an der pazifischen Steilküste entlang sehr beliebt und gilt als landschaftlich attraktive Strecke.

Parallel zum Bau des Tunnels, der den Hauptteil des Verkehrs an der Devil’s Slide Region vorbeiführen soll, begann man deshalb am Highway 1 mit Hangsicherungsmassnahmen, um diese Strecke auch weiterhin zu erhalten.

Ausschlaggebend für die Entscheidung, die Strecke auch in Zukunft nutzbar zu machen, ist unter anderem die Tatsache, dass Highway 1 vor allem von Radfahrern gerne genutzt wird. Diese sollen auch nach Fertigstellung des Umgehungstunnels hauptsächlich die alte Bundesstrasse entlang der Steilküste nutzen. Durch die Trennung von Kraftfahrzeugen und Radfahrern wird gleichzeitig auch eine höhere Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet.

Weitere Gründe für die Erhaltung der alten Strecke auch nach Fertigstellung des Umgehungstunnels sind die Attraktivität der Strasse für den Tourismus sowie die Schaffung einer Alternativroute im Falle von hohem Verkehrsaufkommen.

Auf Grund der Tatsache, dass sich der Devil’s Slide durch seine Nähe zum Meer in einer stark korrodierenden Umgebung befindet, setzte die DSI USA zur Stabilisierung und Reparatur des Hanges nach dem letzten Erdrutsch doppelt korrosionsgeschützte (DCP)- Litzenanker ein. Insgesamt wurden 184 Litzenanker des Typs 9x0,6" in durchschnittlichen Längen von 42,7 m für die Reparatur eingesetzt.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Unternehmen konnten die Arbeiten am Highway 1 schnell und sicher zum Abschluss gebracht werden.

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