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DYWIDAG Ductile Connector-System sichert Cilacap-Ölraffinerie gegen Erdbeben

DYWIDAG Ductile Connector-System sichert Cilacap-Ölraffinerie gegen Erdbeben

Indonesien ist einer der wichtigsten Produzenten von Rohöl in Südostasien. Dennoch ist das Land auf Grund der gestiegenen Inlandsnachfrage mittlerweile sehr stark von Ölimporten abhängig. Deshalb beschloss die Regierung, die Produktionskapazitäten zu erhöhen, um eine Selbstversorgung Indonesiens mit Öl zu ermöglichen.

Die Erweiterung der Raffinerie in der Nähe der Stadt Cilacap in Zentral-Java ist ein wichtiger Bestandteil dieses Plans. Hier wird eine neue katalytische Crackanlage errichtet, die die Flüssiggasproduktion der Raffinerie um 62.000 Barrels pro Tag auf insgesamt 350.000 t pro Jahr erhöhen wird.

Das Rahmengerüst für die Cilacap-Ölraffinerie sollte ursprünglich als Stahlskelettkonstruktion gebaut werden. Auf Grund der Kostenersparnis von ca. 20% sowie der verkürzten Bauzeit von 10 statt 14 Monaten beschloss der Auftraggeber, das Rahmengerüst aus Betonfertigteilelementen zu errichten.

Da sich die Stadt Cilacap in der gefährdeten Erdbebenzone 3 befindet, beschloss der Auftraggeber, für eine duktile Verbindung der Betonfertigteilträger mit den Fertigteilstützen das DYWIDAG Ductile Connector (DDC)-System zu verwenden. Durch den Einsatz des DDC-Systems wird das Biegevermögen von Verbindungen zwischen Trägern und Pfeilern sowie Pfeilern und Fundamenten gegenüber monolithischen Systemen verbessert.

Das Hauptelement der Verbindung ist ein DYWIDAG-Spannstab aus hochfestem Stahl, in dem das ganze plastische Verformungsverhalten stattfindet, so dass Träger und Stütze vor möglichen Schäden geschützt sind. Die erforderliche Lastaufnahme aus den plastischen Verformungen erfolgt gänzlich durch die anderen Komponenten der Verbindung.

Das flexible und wirtschaftliche DDC-Rahmensystem ermöglicht einen schnellen Baufortschritt. Die hervorragenden Eigenschaften in Bezug auf die Erdbebensicherung des DDC-Systems wurden in mehreren Versuchen erfolgreich nachgewiesen. So kann die duktile Verbindung eine relative Geschoß-Verschiebung von über 4% ohne größeren Festigkeitsverlust aufnehmen.

Insgesamt lieferte DSI Korea für die Erweiterung der Ölraffinerie 978 DDC-Einheiten für 340 Stützen und 1.438 Fertigteilträger aus 5.200 m³ Beton. DSI Korea freut sich, einen Beitrag zur Stabilität und Erdbebensicherheit der Cilacap-Ölraffinerie geleistet zu haben.

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