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Die umweltverträgliche Alternative: Tunnelausbau für das Cheves-Wasserkraftwerk in Peru

Die umweltverträgliche Alternative: Tunnelausbau für das Cheves-Wasserkraftwerk in Peru

Im Jahr 2010 begannen die Bauarbeiten für das Cheves-Wasserkraftwerk, das rund 130 km nördlich von Lima am Huaura-Fluss liegt. Nach seiner für 2015 geplanten Fertigstellung wird das Wasserkraftwerk über eine 77 km lange Fernleitung 168 MW bzw. 837 GWh Elektrizität in das Hauptnetz einspeisen.

Der unterirdische Teil dieses Projekts beinhaltet den Bau von rund 19 km Tunnel und einer Maschinenkaverne mit zwei Turbinen. Der Tunnel wird hauptsächlich im Bohr- und Sprengvortrieb gebaut.

Die Baugrundverhältnisse im Bereich der Baustelle variieren stark. Die Tunnel wurden durch Sedimentgestein und Vulkangestein sowie durch quellenden Ton und Störungszonen aufgefahren, was die beteiligten Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen stellte. Zudem führte die hohe Überlagerung von bis zu 1,2 km dazu, dass der einwirkende Druck höher war als die Gebirgsfestigkeit, so dass Gebirgsschläge verursacht wurden. Auch Wasserzuflüsse und das im Gebirge eingebettete Methangas erschwerten die Tunnelbauarbeiten zusätzlich.

Auf Grund der schwierigen Baugrundverhältnisse kamen beim Cheves-Wasserkraftwerksprojekt hochwertige und moderne Stützmittel der DSI zum Einsatz. Um die Sicherheit während der Vortriebs- und Ausbauarbeiten zu gewährleisten, installierte man selbstbohrende DYWI® Drill-Felsbolzen und Spieße zusammen mit PANTEX Gitterträgern.

Insgesamt lieferte DSI Peru für die Stabilisierung der stark instabilen Zonen 4.038 DYWI® Drill Hohlstäbe, Ø R32, in Längen von 4 m, 1.917 DYWI® Drill Hohlstäbe, Ø R38, in Längen von 3 m, 300 DYWI® Drill Hohlstäbe, Ø R38, in Längen von 4 m und PANTEX Gitterträger.

Im Hard Rock-Bereich kamen 921 CT-Bolt™ Kombianker, Ø 22 mm, in Standardlängen von 2,4 m zum Einsatz. Darüber hinaus lieferte DSI Peru DYWIDAG-Litzenanker und Kunstharzpatronen zur Felssicherung. DSI Peru lieferte außerdem 7 Mörtelmischpumpen.

Das Projekt wurde von den Vereinten Nationen als CDM (Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung) registriert, weil es dem kohlestoffintensiven Energiemix in Peru eine umweltfreundlichere Variante der Energiegewinnung entgegensetzt. Tatsächlich erwartet man, dass das neue Wasserkraftwerk die CO2-Emissionen um ca. 394.000 t pro Jahr reduzieren wird.

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