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DYWIDAG-Spannverfahren für Sanierung eines Brückenüberbaus

DYWIDAG-Spannverfahren für Sanierung eines Brückenüberbaus

Neue Spannbeton-Fahrbahnplatten für die Jacques-Cartier-Brücke, Montréal, Québec, Kanada

Die Jacques-Cartier-Brücke wurde 1925 gebaut und überspannt den St.-Lawrence Strom und den Schifffahrtsweg Richtung St.-Helen’s Island. Die Gesamtlänge des Bauwerks beträgt inklusive der 40 Vorlandbrückenfelder 3,4 km.

Nach über 78 Jahren war es notwendig geworden, die bestehende Fahrbahndecke durch neue Betonfertigteilsegmente zu ersetzen. Sämtliche Arbeiten mussten nachts, nachdem die Brücke gesperrt wurde, durchgeführt werden, da sie tagsüber weiterhin für den Verkehr geöffnet blieb. Eine besondere Herausforderung bildete die Einhaltung des stark limitierten Zeitplans für die notwendigen Bau- und Spannarbeiten. Die DSI-Leistung bestand darin, "just in time" das benötigte Material bereitzustellen und die notwendigen Spannarbeiten an den Betonfertigteilsegmenten durchzuführen.

Im Einzelnen handelte es sich um:

  • Lieferung Epoxy-beschichteter Verankerungen mit flachen Plastikhüllrohren
  • Die neu gefertigten Überbauelemente wiesen sehr dünne Platten und Rippen auf. Aus diesem Grunde mussten die Überbauelemente sehr vorsichtig gehandhabt werden, um ein optimales Platzieren und Spannen der Spannglieder zu gewährleisten.

Bei 1.600 Stück Betonfertigteilplatten (ca. 7,5 m x 6,0 m) kamen DYWIDAG-Flachverankerungen 4 x 0,6" in den Platten sowie Mehrflächenverankerungen 5/7 x 0,6" in den Rippen zum Einsatz.

Die Fertigstellung des Projektes ist für Herbst 2002 vorgesehen.

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