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Spritzbeton-Baugrubenwand mit DSI-Injektionsbohrankern vernagelt

Spritzbeton-Baugrubenwand mit DSI-Injektionsbohrankern vernagelt

Brantford General Hospital, Brantford, Ontario, Kanada

Im Jahr 2001 wurde das Brantford General Hospital für insgesamt 65 Millionen US$ erweitert, um zukünftig als erstklassige Klinik den wirtschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Mit diesem Erweiterungsbau konnte ein weiteres Projekt in Kanada abgeschlossen werden, bei dem eine Baugrube durch 2.045 m2 vernagelter Spritzbetonwand mit DSI-Injektionsbohrankern gesichert wurde.

Aufgrund der strengen Anforderungen bezüglich Arbeitsplan, Lage der Bohrlöcher, Wandverformungen und zulässiger Erschütterung entschied HC Matcon, ein Joint Venture der HC Group mit Matcon Excavating of Vancouver, BC, die Baugrubenwände des acht Stockwerke hohen Krankenhausprojektes mit einer vernagelten Spritzbetonwand abzustützen. Um die Verformungen gering zu halten, wurden die Bodennägel mit bis zu 5 m freier Länge versehen und leicht vorgespannt.

Als Alternativvorschlag zu einer herkömmlichen Bohrpfahlwand sah der Entwurf von Isherwood Associates eine vertikale, bis zu 13,11 m tiefe und mit bis zu sieben Ankerlagen gesicherte Bodenvernagelung vor. Der Boden bestand aus grobem Sand geringer Dichte mit niedriger Kohäsion. Wegen dieser schwierigen Bodengegebenheiten wurden senkrechte Kleinbohrpfähle an der Wand entlang angebracht, um ein mögliches Nachrutschen des Bodens zu Beginn der Aushubarbeiten zu vermeiden.

Die DSI-Injektionsbohranker boten den Vorteil, gleichzeitig bohren und injizieren zu können. Dadurch entfiel der Einsatz einer Bohrverrohrung, was wiederum Zeit und Material sparte. Das Spannen der Anker führte zu einer bemerkenswert geringen Wandverformung von nur 4 mm.

Vernagelte Spritzbetonwände ermöglichen eine Beschleunigung der Gründungsarbeiten, da Aushub und Sicherung der Baugrube gleichzeitig stattfinden können. Es muss nicht erst die Fertigstellung einer Verbauwand abgewartet werden, bevor der Aushub beginnen kann.

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