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Störungszonen im Steinsalzbergwerk Borth erfolgreich gesichert

Störungszonen im Steinsalzbergwerk Borth erfolgreich gesichert

esco european salt company ist der größte europäische Salzanbieter und Teil des globalen Produktionsnetzwerks des Geschäftsbereichs Salz der K+S Gruppe mit Standorten in Europa sowie Nord- und Südamerika.

esco european salt company betreibt in Deutschland drei Salzbergwerke; eines davon ist das Steinsalzbergwerk Borth in Rheinberg am unteren Niederrhein in Nordrhein-Westfalen. Dort werden ca. zwei Millionen Tonnen Salz pro Jahr gefördert. Borther Steinsalz ist für seine hohe Reinheit bekannt und findet sowohl im heimischen Salzstreuer als auch in der chemischen Industrie und in pharmazeutischen Produkten Verwendung. Ein weiterer wichtiger Absatzbereich ist der Einsatz als Auftausalz für den Winterdienst in Deutschland und Europa.

Im Steinsalzbergwerk Borth wird das in 500 bis fast 1.000 m Tiefe liegende Steinsalz der niederrheinischen Salzpfanne auf einer Fläche von 88 km² abgebaut. Diese Salzschicht hat eine Mächtigkeit von etwa 200 m und erstreckt sich ca. 10 km weit von Rheinberg bis in die Niederlande.

Die gesamte Förderung wird über Bandanlagen zum Schacht transportiert. Im Bereich der Hauptbandanlage wurde eine größere Störungszone identifiziert, die umfassend gesichert werden musste. Die DSI erarbeitete gemeinsam mit der Projektleitung ein Sicherungskonzept, das DYWI® Drill Hohlstabanker mit Spreizköpfen zur sofortigen Fixierung und eine nachträgliche Injizierung mit dem Ankerharz DYWI® Inject SILO 8044 beinhaltete.

Nach Prüfung der eingereichten Vorschläge entschied sich das Steinsalzbergwerk Borth für das von DSI erarbeitete Lösungskonzept. Im Rahmen der Durchführung der Arbeiten wurden insgesamt 900 DYWI® Drill Hohlstabanker Ø R32-280 mit Spreizköpfen, Ø 32 mm und einer Höchstkraft von 280 kN in Einzellängen von 5,7 m eingebaut. In einem weiteren Arbeitsschritt wurden die Hohlstabanker mit DYWI® Inject SILO 8044 Ankerharz vollflächig verklebt.

Bei DYWI® Inject SILO 8044 handelt es sich um ein schnell aushärtendes 2-Komponenten-Silikatharz mit ausgezeichneten Klebeeigenschaften, das speziell für den Einsatz zusammen mit DYWI® Drill-Systemen entwickelt wurde. Sowohl DYWI® Drill Hohlstabanker Ø R32-280 als auch das Ankerharz DYWI® Inject Silo 8044 sind von der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung 6 Bergbau und Energie in NRW für den Einsatz im untertägigen Bergbau zugelassen.

Die DYWI® Drill Hohlstabanker mit Spreizkopf wurden in vorgebohrte Bohrlöcher gesetzt und gewährleisteten durch die Aktivierung des Spreizkopfs eine sofortige Sicherung und Fixierung der Anker im Bohrloch. In einem zweiten, entkoppelten Arbeitsschritt wurde der Ringraum zwischen dem Anker und dem Bohrloch mit DYWI® Inject Silo 8044 Ankerharz vollständig verfüllt. Die Injektion erfolgte durch den DYWI® Drill Hohlstabanker vom Bohrlochtiefsten aus. Die schnellen Aushärtezeiten des Silikatharzes erlaubten bereits 30 Minuten nach der Installation die Übertragung der vollen Ankerkraft. Die Störungszone im Steinsalzbergwerk Borth konnte so zur vollsten Zufriedenheit der esco european salt company umfassend gesichert werden.

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