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Ein Großprojekt von internationaler Bedeutung: Der Flughafen Berlin-Brandenburg International

Ein Großprojekt von internationaler Bedeutung: Der Flughafen Berlin-Brandenburg International

Die Kapazitäten des Flugverkehrs in und um Berlin werden sich in Zukunft erheblich verbessern: derzeit wird der Flughafen Berlin-Schönefeld um eine Fläche von ca. 970 ha auf insgesamt 1.470 ha erweitert und zum Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) ausgebaut.

Nach der geplanten Fertigstellung des modernen internationalen Hauptstadt- Flughafens wird der gesamte Flugverkehr in Berlin auf den neuen Flughafen im Süden Berlins umgelenkt. Der Schliessung des Flughafens Tempelhof wird auch die Schliessung des innerstädtischen Flughafens Tegel folgen, um so hunderttausende Anwohner dauerhaft vor Fluglärm zu schützen.

Das jetzige, aus der historischen Teilung Berlins entstandene Flughafensystem ist dem steigenden Passagieraufkommen mittlerweile nicht mehr gewachsen und verbraucht insgesamt mehr Fläche als der neue Flughafen BBI. Zudem werden dank speziell darauf ausgerichteter Rollfelder künftig auch Grossraumflugzeuge in Berlin starten und landen können.

Beim Bau des modernen Flughafens wird ausserdem Wert auf sparsamen Energieverbrauch sowie auf die Verwendung regenerativer Energiesysteme gelegt. Der BBI ist zunächst auf eine Kapazität von 22 bis 25 Millionen Passagieren ausgelegt. Er kann jedoch auf eine Kapazität von 40 bis 45 Millionen Passagiere erweitert werden und wird so auch zukünftig steigenden Passagierzahlen gerecht.

Der neue Flughafen wird über ein modernes Schienennetz verfügen, das eine schnelle Verbindung mit der Berliner Innenstadt ermöglicht. Für die Anbindung der Fern- und S-Bahngleise an den Bahnhof des modernen Flughafens sind ein ca. 3,1 km langer Tunnel, mehrere Brücken sowie ein ca. 2,5 km langes Trogbauwerk nötig, in dem die Schienen des Flughafen-Express verlaufen werden. Für die Gleiströge wurden Baugruben in offener Bauweise errichtet.

Für den Bau des Trogbauwerkes kamen DYWIDAG-Schalungsankersysteme der DSI Haan zum Einsatz. DSI lieferte Schalungszubehör wie ca. 5.000 Schlaufenanker Ø 26,5 mm sowie ca. 4.000 Schalungsankersysteme mit Wassersperren des Typs N. Zusätzlich wurden Stahl- und Kunststoffkonen Ø 26,5 mm und 20 mm eingesetzt.

DSI freut sich darüber, an diesem zukunftsweisenden Großprojekt beteiligt gewesen zu sein.

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