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DSI-Kanada wendet Spezialverfahren zum Litzenankereinbau an: Verstärkung des Macal/Mollejon-Staudammes

DSI-Kanada wendet Spezialverfahren zum Litzenankereinbau an: Verstärkung des Macal/Mollejon-Staudammes

Zum Schutz gegen Überflutungsschäden war eine Verstärkung des Staudammes des Macal/Mollejon Wasserwerkes, das am Mollejon-Fluß im Westen von Belize liegt, notwendig. Der Eigentümer beauftragte DSI-Kanada mit den Verstärkungsarbeiten. Der DSI-Sondervorschlag mit 7 und 11x0,6" Litzenankern war bedeutend wirtschaftlicher und logistisch besser realisierbar als die in der Ausschreibung vorgesehene Lösung. Diese schrieb den Einsatz von Stabanker Ø 63,5 mm in 2 m Abschnitten vor.

Insgesamt wurden 59 doppelt korrosionsgeschützte DYWIDAG-Litzenanker mit Längen von 20 m bis 27 m eingebaut. 50 Anker wurden vom Staudamm-Innengang aus, die restlichen 9 von der Dammkrone aus eingebaut.

Die Verstärkungsarbeiten mußten unter großem Zeitdruck ausgeführt werden, da mit dem Einsatz der Regenzeit und dem damit verbundenen steigenden Wasserspiegel im Staubecken es nicht mehr möglich gewesen wäre, die Öffnung des Überlaufbauwerkes zu überqueren. Dabei stellte die Logistik eine besondere Herausforderung dar:

  • Eine Flügelmauer des Staudammes war ausschließlich vom Boot oder mit Hilfe einer Strickleiter von der Innengangseite aus zugänglich, so daß Geräte und Materialien mit dem Schlauchboot transportiert werden mußten. Kräne mit 1t Hubkraft erleichterten das Be- und Entladen.
  • Ein 21 m hoher Gerüstturm wurde über die Öffnung des Innengangs an der zugänglichen Staudammseite aufgebaut, um das Abladen der schweren Geräte und der mehr als 500 Säcke Portland-Zement von der Dammkrone zu den Ankereinbaustellen im Innengang zu ermöglichen.
  • Die Litzen wurden durch ein PVC-Rohr Ø 150 mm, das über den Überlaufdamm angebracht wurde, mittels eines DYWIDAG-Litzeneinschiebegerätes bis zu den Ankereinbaustellen geschoben. Dazu wurden Installationsbohrungen auf beiden Seiten des Überlaufdammes von der Dammkrone aus in den Innengang gebohrt. Durch diese Methode entfiel das komplizierte und zeitaufwendige Verfahren des Litzeneinbauens durch Kräne.
  • Der niedrige Arbeitsraum im Innengang (max. 2,85 m) erforderte den Einsatz von kleinen und leistungsfähigen Bohrgeräten, die für Stahlbeton und hartes Granitgestein geeignet sind: Die Bohrungen Ø 140 mm wurden mittels Imlochbohrhämmern abgeteuft, die auf tragbaren hydraulischen Bohrlafetten montiert waren.

Die Verstärkungsarbeiten wurden von DSI-Kanada innerhalb von 6 Wochen erfolgreich abgeschlossen.

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