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DSI verbindet: Brückenbau im Bahrain Financial Harbour

DSI verbindet: Brückenbau im Bahrain Financial Harbour

Das Königreich Bahrain ist ein Archipel aus insgesamt 33 Inseln im Golf von Arabien. Auf Grund seiner günstigen Lage entlang von wichtigen arabischen und internationalen Handelsrouten ist das Land bis heute ein wichtiger Wirtschafts- und Finanzstandort der Region.

In der Hauptstadt Manama entsteht derzeit ein Grossprojekt, das die wirtschaftliche
Attraktivität des Landes noch weiter erhöhen soll: der Bahrain Financial Harbour (BFH). Hierbei handelt es sich um ein über 380.000 m2 grosses, neues Stadtviertel an der Nordküste der Hauptinsel von Bahrain, das den bisher noch über die gesamte Stadt verteilten Finanzsektor in Zukunft an einem einzigen Standort konzentrieren soll.

BFH liegt sowohl relativ nahe am Stadtzentrum als auch am internationalen Flughafen von Bahrain. Hier werden die mit jeweils 53 Stockwerken höchsten Türme
Bahrains, die Harbour Towers, entstehen. Gleichzeitig wird auf dem Areal auch ein 74.000 m2 grosses Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, die Harbour Mall, gebaut.

Innerhalb des neuen Finanzzentrums sorgt ein modernes Strassen- und Brückennetz für eine schnelle und komfortable Verbindung zwischen dem Stadtteil und der Hauptinsel. Für vier dieser Brücken lieferte DSI die kompletten DYWIDAG-Spannsysteme.

Drei der Brücken sind als einfeldrige Brücken mit Spannweiten von 35 bzw. 37 m konzipiert. Die vierte Brücke erstreckt sich über drei Felder mit Spannweiten von 39, 65 und 39 m. Alle Brücken wurden auf Leergerüsten errichtet.

Insgesamt lieferte DSI 336 t Litzen des Typs St 1670/1860 mit Durchmessern von
15,7 mm. Für die Brücken waren ausserdem insgesamt 200 MA-Verankerungen des Typs 6837 sowie 8.400 m HDPE-Rohre und verschiedenes Zubehör nötig. DSI erstellte auch die zum Einbau der Spannglieder erforderlichen Spannbewehrungspläne inkl. Spannprotokollen.

Der Einbau der Spannbewehrung wurde von der Baufirma AMA selbst vorgenommen, wobei DSI einen erfahrenen Spannmonteur zur Verfügung stellte, der den Einbau überwachte und später auch das Spannen und Injizieren der Spannglieder leitete.

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