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Bau des Augustaburg-Tunnel im Rahmen der ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Berlin

Bau des Augustaburg-Tunnel im Rahmen der ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Berlin

Bauabschnitt Augustaburg - Teil der Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt - Berlin, Deutschland

Am 11.September 2002 begannen die Bauarbeiten am westlich von Erfurt gelegenen 3,61 km langen Bauabschnitt des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Schiene Nr.8.1. Dieser Abschnitt umfasst unter anderem die ca. 300 m lange Geratalbrücke und den 1,4 km langen Augustaburg-Tunnel. Das Gesamtbauvolumen beträgt cirka 40 Mio. Euro.

Augustaburg-Tunnel

Das Tunnelbauwerk ist eine ca. 1,4 km lange Stahlbetonröhre mit getrennter Innen- und Außenschale. Der Tunnelquerschnitt ist für eine spätere zweigleisige Nutzung auf einer festen Fahrbahn ausgelegt. Der Tunnel verläuft von Süden nach Norden und wird an der Nordseite - beginnend im Baggervortrieb gefertigt. Der Vortrieb erfolgt getrennt nach Kalotte, Strosse und Sohle. Zur Sicherung der äußeren Spritzbetonschale im Tunnel kommen insgesamt ca. 45.000 m des Bodenvernagelungssystems DYWIDAG mit Hohlstäben TYP R32N zum Einsatz.

Sicherung der Böschung am Nordeinstieg

Im Bereich des Nordeinstiegs wurde ein Geländeeinschnitt von ca. 55.000 m3 ausgehoben. Die Einschnittsicherung wurde auf der rechten Seite als Böschung und auf der gegenüberliegenden Seite als Geländesprung mittels einer rückverankerten, aufgelösten Bohrpfahlwand ausgebildet. Hierzu wurden insgesamt 432 Stück SUSPA-Kompaktanker für Fels und Boden mit Stahlzuggliedern aus 0,6" Litzen (140 mm2) St 1570/1770 mit Längen zwischen 12 und 28 m verwendet. Der Einbau erfolgte in bis zu 6 Lagen. Dies entspricht einem Gesamtgewicht der Litze von ca. 67 to.

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