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DSI Schachtbohranlagen

DSI Schachtbohranlagen

DSI Underground Systems Inc. Bristol, ehemals American Commercial Inc. (ACI) und seit Oktober 2006 Teil der DSI-Familie, liefert seit fast 90 Jahren weltweit Stützmittel für den Bergund Tunnelbau mit dem Schwerpunkt Ausbauprofilbögen, Gitterbögen und Stahlprofilbleche zur Tunnelauskleidung. DSI Underground Systems Inc. Bristol vertreibt auch das konzerninterne Sortiment von DYWIDAG Ankern, das AT-SYSTEM von DSI Österreich und innovative Ankersysteme wie z.B. den CT-Bolt™.

1998 führte DSI Underground Systems Inc. als Ergänzung zu den Ausbauprodukten den Vertrieb von Geräten und Maschinen ein, die für den Vortrieb im Schacht- und Tunnelbau benötigt werden. Als Vertriebspartner hat DSI Underground Systems Inc. nun eine Reihe von Produkten zahlreicher namhafter internationaler Hersteller im Angebot, so z.B. Tunnel- und Schachtbohrmaschinen von Wirth, Stützsuspensionen und Schmierstoffe für den maschinellen Tunnelvortrieb von Condat, Injektionsausrüstung von Aliva, Häny, Mai und Sika, Förderanlagen aus dem Hause Mühlhäuser, Interoc Bohranlagen und bautechnische Brandschutzausrüstung von Promat.

Besonders erfolgreich läuft der Vertrieb von Bohranlagen der deutschen Traditionsfirma Wirth GmbH. Neben den klassischen Streckenvortriebsmaschinen, Erkundungsund Schachtbohrmaschinen finden insbesondere die an Land und zur See einsetzbaren Pfahlbohranlagen grosses Interesse, die in Nordamerika bereits bei mehr als 25 Projekten erfolgreich eingesetzt worden sind.

Im Sommer 2007 haben sich Wirth, DSI Underground Systems Inc. und Frontier-Kemper Constructors, Inc. Zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam eine Vollschnitt-
Schachtbohrmaschine zu bauen. Diese Untertagebohrmaschine findet vor allem im Bergbau Verwendung, wo das Abteufen einer separaten Pilotbohrung aufgrund fehlender Zugangsstrecken auf tieferen Sohlen nicht möglich ist. Die Abförderung des Bohrkleins innerhalb des Bohrgestänges erfolgt mittels der druckluftunterstützten RCD-Methode (Reverse Circulation Drilling). Hierbei wird Druckluft über eine separate Druckleitung in den Bereich des Bohrlochtiefsten geführt, die Spülflüssigkeit (Wasser) gelangt zwischen Bohrgestänge und Bohrlochwand zum Bohrkopf. Der Austritt der Druckluft im Bereich des Bohrkopfs bewirkt eine Verringerung der Dichte der Flüssigkeitssäule innerhalb des Bohrgestänges – Spülmedium und Bohrklein werden durch diesen Differenzdruck nach Obertage gefördert.

Wirth und DSI lieferten Know-how und Ausstattung, um bestehende Bohrmaschinen von Frontier-Kemper dergestalt zu erweitern bzw. anzupassen, sodass Bohrdurchmesser von bis zu 2,5 m und Bohrtiefen von 300 m erreicht werden können. Darüber hinaus waren Wirth und DSI ebenfalls in die Auslegung und Herstellung einer neuen Bohranlage für Frontier-Kemper (Bohrdurchmesser von bis zu 5,0 m und Bohrtiefen von bis zu 400 m in Hartgestein) involviert. Ende des ersten Quartals 2008 wurde der erste Schacht erfolgreich mit einer dieser neuentwickelten Anlagen abgeteuft.

Weitere neue Bohranlagen für Bohrlochdurchmesser von 6,5 bzw. 8,0 m für Bohrtiefen von 450 bzw. 300 m befinden sich bereits im Planungsstadium. Wirth und DSI sind stolz darauf, ihren Beitrag zu dieser erfolgreichen Arbeitsgemeinschaft zu leisten und planen bereits langfristig Aktivitäten und Entwicklungen in diesem innovativen Geschäftsbereich.

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