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DSI-Schlaufen-Spannglieder beenden das Dilemma des Bauunternehmers, nur einen Zugang zu haben

DSI-Schlaufen-Spannglieder beenden das Dilemma des Bauunternehmers, nur einen Zugang zu haben

Die Brücke ist Teil des im Jahre 2001 für 2,4 Milliarden EURO fertiggestellten "Alameda Korridors", einer Schnellstraße (Expressstrecke) für Schienenfracht, welche die Stadt Los Angeles mit dem größten nationalen Hafen verbindet: Los Angeles-Long Beach. Der Korridor ist zwar nur 32 km lang, für die Gemeinden entlang des Korridors erweist er sich jedoch aus Umweltaspekten und finanzieller Sicht als sehr vorteilhaft: Verkehrsstaus werden beseitigt (200 plangleiche Straßenkreuzungen wurden entfernt) und die Transportzeit verkürzt sich von 3 Stunden auf 30 Minuten.

Das Rückgrat des Projektes ist 16 km lang, 15,24 m breit und befindet sich 10,06 m unterhalb eines Grabens. Es nimmt eine zweispurige Eisenbahnlinie und eine Zufahrtsstraße auf. Unter den Eisenbahnbrücken, die den Graben überspannen, befindet sich auch die Zweifeld-Eisenbahnbrücke Alameda Street.

Die Gleise überqueren den Graben an einer sehr großen Schräge, weshalb eine 106,68 m breite, extrem verstärkte Spannbetonbrücke notwendig war. Ebenso stellte die Eisenbahnbehörde sehr strenge Bauanforderungen. Eine davon war, dass die Spannglieder nicht über den mittleren Pfeiler verlaufen durften.

DSI schlug die Verwendung von vorgespannten 180° Schlaufenverankerungen vor, die am Pfeiler in der oberen und unteren Platte und dem Hohlkastenträger eingebaut wurden. Die Litzen wurden um die Schleifenverankerung herum geschoben und Spannöffnungen wurden am Widerlagerende eingerichtet, damit 2 Pressen die beiden Spanngliedenden gleichzeitig spannen konnten. Mit dieser Anordnung wurde die Bauzeit erheblich verringert und der Bauunternehmer sparte Zeit und Geld.

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