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Benutzerfreundliche Weiterentwicklung des Con-Ten Spannverfahrens für Schrägseile

Benutzerfreundliche Weiterentwicklung des Con-Ten Spannverfahrens für Schrägseile

DSI hat zu diesem Zweck bereits 1995 das Con-Ten Spannverfahren entwickelt. Dabei handelte es sich ursprünglich um eine Spannvorrichtung mit einer ersten Spannpresse (Referenzpresse) und einer zweiten Spannpresse (Arbeitspresse), die über eine Spannleitung und eine Rücklaufleitung miteinander verbunden sind und ein hydraulisch kommunizierendes System bilden. Das Spannen der Bezugslitze (auch Referenzlitze genannt) erfolgt zunächst allein mit der Referenzpresse. Bei diesem Vorgang wird der Näherungsschalter der Referenzpresse justiert. Die Referenzpresse verbleibt auf der Referenzlitze.

DSI hat zu diesem Zweck bereits 1995 das Con-Ten Spannverfahren entwickelt. Dabei handelte es sich ursprünglich um eine Spannvorrichtung mit einer ersten Spannpresse (Referenzpresse) und einer zweiten Spannpresse (Arbeitspresse), die über eine Spannleitung und eine Rücklaufleitung miteinander verbunden sind und ein hydraulisch kommunizierendes System bilden. Das Spannen der Bezugslitze (auch Referenzlitze genannt) erfolgt zunächst allein mit der Referenzpresse. Bei diesem Vorgang wird der Näherungsschalter der Referenzpresse justiert. Die Referenzpresse verbleibt auf der Referenzlitze.

Das Con-Ten Spannverfahren hat sich schon bei vielen Schrägseilprojekten bewährt. Allerdings gab es immer den Wunsch, das System einfacher und damit benutzerfreundlicher und kostengünstiger zu machen. Bislang waren zwei gleiche Spannpressen und ein spezielles elektronisch gesteuertes Hydraulik-Aggregat erforderlich. Das neue System kommt mit nur noch einer Spannpresse aus und benötigt ein nur leicht modifiziertes robustes Standard-Hydraulik-Aggregat vom Typ R 3,0. Zusätzlich wird eine herkömmliche Hydraulik-Handpumpe und eine mechanische Steuereinheit verwendet. Die mechanische Steuereinheit ist der Kern der neuen Entwicklung.

Bei der neuen Con-Ten Spannvorrichtung umfasst das hydraulische System ein Hydraulik-Aggregat, das über eine Zuleitung an die Steuereinheit angeschlossen ist. Von dort führt eine Verbindungsleitung zur Spannpresse, von der aus eine Rücklaufleitung zurück zum Hydraulik-Aggregat führt. Die Steuereinheit ist im Wesentlichen ein Ventil, welches durch die Hubbewegung eines Kolbens angesteuert wird und den Zufluss zur Spannpresse kontrolliert. Die Steuereinheit sitzt auf der Referenzlitze, die bereits gespannt ist. Die Spannpresse sitzt auf der nächsten zu spannenden Litze. Sobald beim Spannvorgang der Druck in der Spannpresse dem in der Druckkammer des Ventils entspricht, wird der Spannvorgang durch selbsttätiges Schließen des Ventils unterbrochen. Da die Kolbenfläche der Spannpresse mit der Kolbenfläche der Steuereinheit übereinstimmt, besteht nach Schließen des Ventils in beiden Litzen die gleiche Kraft. Mit der Spannpresse werden nacheinander alle Litzen eines Schrägseils gespannt.

Beide Con-Ten Spannverfahren sind für DSI patentiert. Das neue Verfahren hat sich bereits bei zwei Projekten bewährt. 7 Spanneinheiten waren beim Bau der Pitt River Bridge, Vancouver, Kanada, im Einsatz (2008-2009). Zwei Sets Con-Ten-Spanneinheiten wurden beim Bau der Lechbrücke in Bach, Österreich, verwendet (2009). 4 Spanneinheiten befanden sich auf der Baustelle Povazska Bystrica, Slowakei im Einsatz (2009-2010). Weitere Projekte befinden sich in Vorbereitung.

Das neue System wird sukzessive das bisherige ersetzen.

Vorteile der neuen Generation sind:

  1. Robuste Komponenten – baustellengerechte Ausführung durch Verzicht auf Elektronik
  2. Einfache Handhabung – einfaches Einrichten der Steuereinheit, geringes Gewicht der Komponenten
  3. Niedrigere Gerätekosten

Con-Ten Spannverfahren-Patente für DSI:

  • DE 195 36 701 C2
  • DE 10 2008 032 881 B3
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