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DYWI® Drill Kombianker Ausführungen MN und GT-TU
DYWI® Drill S-B Spreizkopfanker

DYWI® Drill S-B Spreizkopfanker Typ T

Aufgrund der steigenden Anforderungen an die Ankertechnik im untertägigen Berg- und Tunnelbau und der damit einhergehenden zunehmenden Nachfrage nach selbstbohrend versetzten Gebirgsankern wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche „One-Step“ Ankersysteme entwickelt. Diese Gruppe der selbstbohrend eingebauten Gebirgsanker wird durch die Bereitstellung des DYWI® Drill S-B Spreizkopfankers um ein wichtiges System erweitert.

Das Erfolgsrezept dieses Gebirgsankers beruht auf der Kombination des erprobten DYWI® Drill Hohlstabs mit einem innovativen und robusten Spreizkopf. Der DYWI® Drill S-B Spreizkopfanker wird selbstbohrend eingebaut - die Herstellung des Ankerbohrlochs und das Versetzen des Gebirgsankers erfolgen in einem Arbeitsschritt. Eine weitere Besonderheit ist die Anpassungsfähigkeit des DYWI® Drill S-B Spreizkopfankers an wechselnde Gebirgs- bzw. Baugrundverhältnisse.

Sofort nach dem Einbohren erfolgt die einfache und sichere Aktivierung des Spreizkopfes, die Grundlage für die sofortige Tragwirkung des Systems. Nach Fixierung von Platte und Mutter kann der DYWI® Drill S-B Spreizkopfanker wahlweise vorgespannt werden. Eine nachträgliche, vom Einbau entkoppelte optionale Vermörtelung bzw. Injektion ermöglicht eine Optimierung der Zykluszeiten.

Der DYWI® Drill S-B Spreizkopfanker ist in zwei Ausführungen erhältlich: Typ M für die Systemankerung im untertägigen Bergbau (siehe separate Broschüre), Typ T für die Ausführung von Ankerarbeiten im Hangendbereich bzw. für größere Ankerlängen im Berg- und Tunnelbau.

Anwendungsgebiete

Bergbau

  • Systemankerung
  • Ankerarbeiten in schwer zuganglichen bzw. gefährlichen Bereichen
  • Nachträgliche Ankerarbeiten
  • Last- bzw. Hängeanker

Tunnelbau

  • Verankerung von Kavernenbauwerken
  • Ortsbrustankerung
  • Durchörterung von kritischen Vortriebsbereichen
  • Druckhafte Gebirgszonen

Ingenieurbau

  • Fels- und Steinschlagsicherung
  • Verankerung von Lawinenschutzbauten
  • Baugrubensicherungenn
 

Hauptvorteile

  • Bohren und Versetzen in einem Arbeitsgang
  • Einbau unter Verwendung von Standard-Bohrgeräten
  • Sofort nach dem Einbohren bzw. Aktivieren des Spreizkopfes belastbar
  • Nachträgliche vom Einbau entkoppelte Vermörtelung führt zu einer deutlichen Optimierung der Arbeitszyklen
  • Erhaltung der Tragfähigkeit auch bei großen Verschiebungen
  • Robuste Systemkomponenten
  • Einfacher, sicherer und wiederholbarer Einbauvorgang
  • Erhöhte Bohrgenauigkeit durch Richtungsführung des Spreizkopfes
  • Problemlose Anwendung bei nicht standfesten Bohrlöchern
  • Beliebige Verlängerung der Ankerlänge durch Muffen
  • Anpassung an das Gebirge bzw. den Baugrund durch Auswahl des geeigneten Spreizkopfes möglich
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