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Spreizkopfanker, Klebeanker und SN-Anker

Spreizkopfanker, Klebeanker und SN-Anker

Anker und Felsbolzen, in der Praxis allgemein unter dem Sammelbegriff Gebirgsanker zusammengefasst, werden zur Gebirgsvergütung im Berg- und Tunnelbau eingesetzt. Durch den Einsatz von Gebirgsankern werden das Lösen von Blöcken aus dem Gebirgsverband und Scherverschiebungen an Trennflächen eingeschränkt sowie Reibungskräfte zwischen einzelnen Gebirgsschichten erhöht. Gebirgsanker, die über eine freie Ankerlänge verfügen, ermöglichen eine Vorspannung des Ankers und somit eine aktive Krafteinleitung. GEWI® - Bergbauanker und Spreizkopfanker Typ ALWAG sind gängige Typen von Gebirgsankern mit einer freien Ankerlänge. Die Tragfähigkeit von Spreizkopfankern wird hauptsächlich von der Standfestigkeit des Bohrlochs, der Höhe der Vorspannung und von der Formgebung des Spreizkopfs bestimmt. Felsbolzen, wie z. B. SN-Anker oder DYWIDAG - Gewindestäbe, sind auf der gesamten Länge voll vermörtelt und werden im Allgemeinen ohne Vorspannung eingebaut. Eine Ausnahme stellen Klebeanker dar, die durch Verwendung von Kunstharzpatronen mit unterschiedlichen Aushärtezeiten auch aktiv vorgespannt werden können. Die Auswahl des für den jeweiligen Einsatzzweck geeigneten Gebirgsankers hängt von vielen Faktoren ab, die im Einzelfall berücksichtigt werden müssen. DYWIDAG-Systems International verfügt über langjährige Erfahrungen in der Entwicklung und Herstellung sowie dem Vertrieb von Spreizkopfankern und Felsbolzen.

Spreizkopfanker Typ ALWAG

Spreizkopfanker

Anwendungsgebiete

Hauptvorteile

  • Systemankerung im untertägigen Berg- und Tunnelbau
  • Verdübelung von Hangendschichten im Hartgestein
  • Lastanker
  • Einfache Handhabung und zeitoptimierter Einbau
  • Sofortige Belastbarkeit
  • Praxiserprobte und zuverlässige Gebirgsanker
  • Problemloser Einbau in wasserführende Bohrlöcher
  • Optimiertes Verhältnis Ankerkraft zu Bohrlochdurchmesser
  • Durchgehendes GEWI® - Stabgewinde ermöglicht eine Längenanpassung und nachträgliche Verlängerung vor Ort
  • Spreizhülsendurchmesser für unterschiedliche Bohrlochdurchmesser erhältlich
  • Genehmigung des GEWI®- Bergbauankers als Ausbauteil für die Verwendung unter Tage durch die Bezirksregierung Arnsberg, Abt. 6 Bergbau und Energie in NRW
Klebeanker

Klebeanker

Anwendungsgebiete

Hauptvorteile

  • Systemankerung im untertätigen Bergbau
  • Erhöhung der Tragfähigkeit des Gebirges, im Speziellen im Kohlenbergbau
  • Einsatz in Kombination mit DYWIDAG Kunstharzpatronen
  • Anpassungsfähiges Ankersystem - Einbau in klüftigem oder weichem Gebirge
  • Standardisierter und praxiserprobter Gebirgsanker
  • Unempfindlich gegenüber Sprengerschütterungen
  • Große Ankerkräfte bei kurzen Verbundlängen
SN-Anker

SN-Anker

Anwendungsgebiete

Hauptvorteile

SN-Anker, auch als mörtelgebettete Betonstahlanker bzw. Store-Norfors-Anker (benannt nach dem ersten Einsatzort) bekannt, werden zur Gebirgsvergütung im Berg- und Tunnelbau eingesetzt.

Entsprechend den speziellen Anforderungen im Tunnelbau, insbesondere bei Ankerarbeiten unter druckhaften Gebirgsverhältnissen und großen Gebirgsverschiebungen unmittelbar nach dem Ankereinbau, sind SN-Anker auch in Ausführung mit ALWAGRIP Sonderrippung für ein verbessertes Tragvermögen erhältlich.

DYWIDAG - Gewindestäbe werden bevorzugt für spezielle Ankerarbeiten unter Tage, wie der Unterfangung von Grubenbauen, oder als Lastanker eingesetzt.

  • Praxiserprobtes Ankersystem
  • Effektiver und standardisierter Einbau
  • Einbettung des Zuggliedes in Ankermörtel gewährleistet optimale Verbundwirkung
  • Geringe Sensibilität hinsichtlich des tatsächlichen Durchmessers des Ankerbohrlochs
  • Spezielle ALWAGRIP Sonderrippung für optimierte Verbundwirkung auf Anfrage erhältlich
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