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DYWIDAG Stabspannsysteme - Spannen und Einpressen

DYWIDAG Stabspannsysteme

Spannen und Einpressen

DSI-Spannpressen sind klein, leicht und einfach zu bedienen und erleichtern somit den Spannvorgang. Schwere Hebehilfen sind im Allgemeinen nicht erforderlich. Die Presse wird über eine Spannspindel aufgesteckt, die auf den Stabüberstand hinter der Kugelbundmutter aufgeschraubt wird. Die Presse wird dann mit einer Spannspindelmutter fixiert. Die Zugkraft wird hydraulisch übertragen. Die Kugelbundmutter wird durch einen in der Presse integrierten Mutternschlüssel angezogen.

Spannhinweise

Gerade Spannglieder werden im Allgemeinen nur von einem Ende gespannt. Um Reibungsverluste zu reduzieren (speziell bei gekrümmten Spanngliedern) wird empfohlen, von beiden Seiten zu spannen.

Die Spannkraft kann einfach durch Neuaufsetzen der Presse zu jedem Zeitpunkt nach unten und oben angepasst werden, bevor das Spannglied vollständig verpresst ist. Dies erlaubt ein teilweises Spannen. Die tatsächliche Spannkraft wird während und nach dem Spannvorgang mit verschiedenen Methoden kontrolliert:

  • Stabüberstand am Anker vor und nach dem Spannen, um die tatsächliche Dehnung zu bestimmen
  • Kontrolle der Zählwerksanzeige während des Spannvorgangs
  • Druckanzeigenkontrolle für Hydraulikdruck

Um die außergewöhnlich hohen Anforderungen an die Genauigkeit z. B. bei sehr kurzen Spanngliedern, einzuhalten, können spezielle Zubehörteile eingesetzt werden, um den Einfluss von Ausrichtungstoleranzen zu minimieren.

 

DYWIDAG Stabspannsysteme - Einpressen

Einpressen

Die Dauerhaftigkeit von vorgespannten Konstruktionen mit Verbund hängt in hohem Maße vom Erfolg des Einpressvorganges ab. Der ausgehärtete Einpressmörtel stellt den Verbund zwischen Beton und den Spannstäben her und gewährleistet neben der Sicherstellung des Verbunds vor allem einen langfristigen Korrosionsschutz (alkalisches Medium) für den Spannstahl.

DYWIDAG-Systems International hat einen Einpressvorgang entwickelt, der auf einem hochgradig plastischen Einpressmörtel mit thixotropen Eigen-schaften basiert und dazu robuste Einpressgeräte verwendet. Fortschrittliche Methoden wie Druckverpressen, Nachverpressen und Vakuumverpressen sind das Ergebnis langjähriger Entwicklung.

Das Einpressen erfolgt immer vom Tiefpunkt des Spanngliedes. Dies kann eine Verankerung mit Verpresskappe mitEinpressöffnung sein oder ein Anschlussstutzen auf der freien Länge des Spanngliedes. Alle Injizierteile sind schraubbar, um eine einfache, schnelle und exakte Verbindung der Bestandteile miteinander zu ermöglichen.

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