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GEWI®-System, Anschlussbewehrung

GEWI®-System, Anschlussbewehrung

Bei GEWI®-Betonstahl handelt es sich um B500B nach DIN 488 mit beidseitig aufgewalzten Gewinderippen, die auf der kompletten Stablänge ein speziell ausgeprägtes Linksgewinde bilden. Das GEWI®-Verfahren dient zur Kopplung und Verankerung dieser Gewindestäbe und ist seit vielen Jahrzehnten das bewährte System im Bereich anspruchsvoller Anschlussbewehrung. Anstatt mit Übergreifungs- und Überlappungsstößen können GEWI®-Betonstabstähle mit Gewinderippen direkt axial mittels Muffen gekoppelt werden. Dabei sind die Muffen so konzipiert, dass sie die rechnerische Stabbruchkraft mit einer Sicherheit von über 1,15 übertragen – alle Stöße und Arbeitsabschnitte können als Vollstoß ausgebildet werden, egal ob Zug-, Druck oder Wechsellasten.

 

Speziell in hochgradig bewehrten Bauteilen, in denen die Abstände zwischen den einzelnen Bewehrungsstäben problematisch werden kann, bietet das GEWI®-Verfahren große Vorteile. Die Bereiche mit doppelten Stablagen entfallen, größere Rüttelgassen entstehen, die Ausführungsqualität des Betonteils steigt.

 

Auch im Bereich der Endverankerung werden mit dem GEWI®-Verfahren hervorragende Ergebnisse erzielt: Mit Ankerstücken und Plattenverankerungen können die Verankerungslängen der jeweiligen Bewehrungsstäbe auf ein Minimum reduziert werden, was sich im Stahlverbrauch, aber vor allem in der Betonkubatur deutlich bemerkbar macht.

 

GEWI®-Stäbe sind dank des groben und extrem widerstandsfähigen GEWI®-Gewindes ausgezeichnet für den Baustelleneinsatz geeignet und selbst bei starker Verschmutzung noch schraubbar – gleiches gilt für die Muffen.

 

 

GEWI®-System, Anschlussbewehrung

Einsatzbereiche

  • Anschlussbewehrung
  • Anspruchsvolle Verbindungslösungen
  • Hochbau
  • Kraftwerksbau

Hauptmerkmale

  • Gewindestäbe mit bewährtem, baustellentauglichem GEWI®-Grobgewinde – Schraubbarkeit auch unter extremen Bedingungen
  • Gewinde auf der ganzen Länge, flexible Längenanpassung noch auf der Baustelle
  • Einfache Anwendung – kein Gewindeschneiden auf der Baustelle erforderlich
  • Einhaltung der Überdeckung einfach realisierbar
  • Geringer Platzbedarf beim Einbau
  • Im Stoß- und Verankerungsbereich kein Anstieg des Bewehrungsgrades
  • Bauaufsichtlich zugelassen

GEWI®-Gewindestahl kann auf Grund seiner hervorragenden Eigenschaften in die Klasse der hochduktilen Stäbe (Klasse B) nach DIN 1045 eingeordnet werden. Zudem erfüllt er alle Anforderungen nach DIN EN 1992 (EC2).

Alle gängigen Massivbauanschlüsse und Verankerungskonstruktionen können mit dem GEWI®-Zubehör abgedeckt werden. Die erforderlichen Geräte, z.B. zum Kontern von Muffenstößen und Endverankerungen, finden sich im Bereich Equipment.

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